Zahl der Arbeitslosen in der Region Trier sinkt um fast 300 Menschen

Arbeitsmarkt : Region schlägt sich am Arbeitsmarkt gut

Die Arbeitsagentur Trier meldet für August weniger Arbeitslose. Nach den Ferien zieht die Nachfrage nach Fachkräften an. Fast 5000 Jobs sind zu besetzen.

Kaum sind die Sommerferien vorbei, schon zieht die Nachfrage am regionalen Arbeitsmarkt wieder an. Nach einem saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli ist diese im Monat August wieder gesunken. Seit dem vorherigen Monat sank die Zahl der Arbeitslosen um 272 Menschen (2,8 Prozent) auf 9483.

Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 3,3 Prozent. Mit 4884 gemeldeten Arbeitsstellen ist die Nachfrage nach Arbeitskräften nach wie vor hoch. „Arbeitslose haben nun gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Einerseits beginnen viele Unternehmen zum Ende des Sommers wieder damit, ihre offenen Stellen zu besetzen, andererseits stellt sich der Handel bereits langsam auf den Beginn des Weihnachtsgeschäftes ein“, erklärt Stefanie Adam, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Trier. Im Monat August wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Trier und der Jobcenter mit 957 neuen Stellenangeboten 78 mehr gemeldet als noch im Juli.

Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz war im August kaum verändert. Die Erwerbslosenquote lag bei 4,4 Prozent und entsprach damit genau dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum Juli war sie um 0,1 Punkte niedriger, wie die Arbeitsagentur am Donnerstag berichtete. 99 600 Frauen und Männer waren arbeitslos gemeldet. Deutschlandweit sieht die Situation anders aus.

Die Arbeitsagentur Trier hat für den August gute Zahlen vorgelegt. Foto: friedemann vetter (ve._), Friedemann Vetter

Die Lage verschärft sich sogar. Die Konjunkturflaute in Deutschland schlägt allmählich auf den Arbeitsmarkt durch. Im August sind 2,319 Millionen Menschen ohne Job registriert gewesen, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Das sind 44 000 mehr als im Juli. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent.

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