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Digitales
Freies WLAN auf den Dorfplätzen

So groß wie hier am Potsdamer Platz in Berlin werden die Hinweise nicht sein. Dennoch gibt es bald in vielen Orten des Landkreises Bernkastel-Wittlich freie WLAN Hotspots.
So groß wie hier am Potsdamer Platz in Berlin werden die Hinweise nicht sein. Dennoch gibt es bald in vielen Orten des Landkreises Bernkastel-Wittlich freie WLAN Hotspots. FOTO: Stephanie Pilick / dpa
Bernkastel-Kues/Wittlich. Das Land hilft Gemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich öffentliche WLAN Hotspots einzurichten.
Lars Oliver Ross

Die Fördermittel des Landes  zum Ausbau von WLAN-Hotspots  werden rege nachgefragt. „Die jetzt beschiedenen ersten Anträge für 181 Kommunen zeigen: Der Bedarf für kostenfreie WLAN-Hotspots ist vorhanden. Gleichzeitig setzen wir damit die Grundlagen, um eine möglichst flächendeckende Verfügbarkeit von WLAN-Hotspots im Land zu ermöglichen“, erklärt der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz.  Im Tourismusland Rheinland-Pfalz böten WLAN-Hotspots den Kommunen viele Möglichkeiten, attraktive Angebote für Gäste und Bürger bereitzustellen, so Lewentz.

Die ersten Kommunen erhalten in diesen Tagen Bewilligungsbescheide aus dem WLAN-Programm des Landes. Im Landkreis Bernkastel-Kues erhalten Zeltingen-Rachtig, Dreis, Flußbach, Altrich, Binsfeld, Bruch, Eckfeld, Eisenschmitt, Esch, Gipperath, Greimerath, Großlittgen, Hasborn, Heckenmünster, Karl, Landscheid, Laufeld, Manderscheid, Niederöfflingen, Niederscheidweiler, Oberscheidweiler, Osann-Monzel, Pantenburg, Platten und Salmtal Geld aus dem Programm.

Je Kommune gewährt das Land eine pauschale Förderung in Höhe von 500 Euro. Die Förderung kann wahlweise für Leistungen des WLAN-Rahmenvertrags des Landes genutzt oder für vergleichbare Leistungen eines alternativen Anbieters verwendet werden.

Im Koalitionsvertrag hatte die Landesregierung den Ausbau von WLAN-Hotspots beschlossen. Parallel zum Ausbau von mindestens 1000 WLAN-Hotspots ist beabsichtigt, jedes mit Internet versorgte, öffentliche Gebäude mit einem freien WLAN-Zugang für die Öffentlichkeit auszustatten. In einem ersten Schritt sollen alle Gebäude in Landeseigentum, die über einen Internetanschluss verfügen, mit kostenlosem öffentlichen WLAN ausgestattet werden.

Die WLAN-Hotspots, die im Zuge des WLAN-Förderprogramms ausgebaut werden, verfügen über einen einheitlichen Netzwerknamen (wifi4rlp) und sind so leicht zu finden. Sie sind nach Angaben des Landes  rechtssicher, kostenlos und anonym an 24 Stunden am Tag nutzbar. Eine Anmeldung oder Registrierung durch Nutzer ist nicht notwendig. Das Akzeptieren der Nutzungs- und Datenschutzbedingungen per Klick ist ausreichend. Personenbezogene Daten würden weder erfasst noch ausgewertet, versichert das Ministerium.