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Infrastruktur
Alter Aussichtspunkt wieder begehbar

() Bereits in einer Wanderkarte des Jahres 1927 ist in der Nähe des Konstantinswäldchen „Biermanns Ruh“ eingezeichnet. Die Gemeinde Manderscheid hatte in den 1920er Jahren diesen Platz in Erinnerung an ihren früheren Oberförster Gottfried Biermanns, der von 1890 bis 1909 im Amt war, eingerichtet.

Auf einer Ruhebank konnten die Wanderer den einzigartigen Blick auf die Burgen genießen.

Gottfried Biermanns war verantwortlich für eine Vielzahl von Wegen, die heute noch zum Manderscheider Wanderwegenetz gehören. Auch wurde unter seiner Regie 1902 die Mariengrotte erbaut.

In den vergangenen Jahren wurde „Biermanns Ruh“ immer mehr vernachlässigt. Der Weg dorthin wuchs immer mehr zu, und auch die Ruhebank verschwand.

Die Gruppe Wegelagerer, ein Zusammenschluss aus Manderscheidern, wollte das nicht so einfach hinnehmen und richteten den Platz  wieder her.

Außer einer Bank stellten sie noch einen rustikalen Holztisch auf, so dass nun Besucher den wunderbaren Aussichtsplatz wieder besuchen und die Aussicht auf die Burgen genießen können.