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Freizeit
Besucheransturm in den Bädern

Ein Besucherplus von mehr als 20 000 Menschen kann das Freibad in Wittlich (Foto) in dieser Saison verbuchen. Und auch in Manderscheid kamen deutlich mehr Gäste ins Freibad.
Ein Besucherplus von mehr als 20 000 Menschen kann das Freibad in Wittlich (Foto) in dieser Saison verbuchen. Und auch in Manderscheid kamen deutlich mehr Gäste ins Freibad. FOTO: Klaus Kimmling
Wittlich. Mehr als 77 000 Menschen haben in diesem Jahr das Wittlicher Freibad besucht. Die Sanierungs- und Neubaupläne für das Vitelliusbad schreiten zeugleich weiter voran.
Petra Willems

Der warme und vor allem trockene Sommer hat sich auch auf die Besucherzahlen der Freibäder in der Region ausgewirkt. Sowohl das Freibad Manderscheid (siehe Extra), als auch das Wittlicher Freibad waren deutlich stärker besucht als im Vorjahr.  Bis zum 30. August haben, so die Stadtverwaltung, 77 135 Menschen das Freibad besucht.

Besucherstärkster Tag im Wittlicher Freibad war dabei, so Stadt-Pressesprecher Rainer Stöckicht, der 26. Juli mit 2518 Besuchern, besucherschwächster Tag war bisher der 12. Juni mit nur  54 Besuchern.Besucherstärkster Monat war laut Stadtpressesprecher Rainer Stöckicht in diesem Jahr der Juli mit 35 453 Besuchern, der besucherschwächste Monat war der Mai mit 7038 Besuchern – das Freibad hat die Saison allerdings auch erst am  12. Mai geöffnet.

Im Vergleich zum Vorjahr haben damit deutlich mehr Besucher den Weg ins Vitelliusbad gefunden. Stöckicht: „Im Jahr 2017 hatten wir in der gesamten Freibadsaison 54 974 Besucher.“

Am Sonntag, 16. September, endet die Freibadsaison. Das Hallenbad öffnet zwei Wochen später, am 1. Oktober. Die Pläne für die  Sanierung beziehungsweise den Neubau des Vitelliusbads sind derzeit, so Stadtsprecher Rainer Stöckicht,   im EU-weiten Ausschreibungsverfahren zur Vergabe der Planungsleistungen.

Als weitere Schritte werden anschließend Architekten- und Ingenieurleistungen vergeben, als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Bis 27. September können die Interessenten ihre Angebote für den Wettbewerb bei der Stadtverwaltung einreichen. „Anschließend erfolgt die Festlegung der Teilnehmer am Wettbewerb mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots mit Planskizzen“, sagt Stöckicht.  „In der Folge werden die indikativen Angebote verhandelt und zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert“, so Stöckicht weiter.  Nach Ablauf einer Wartefrist solle dann der Zuschlag   für die Objekt- und Fachplanungen bis Ende dieses Jahres erfolgen.

Das Hallenbad in Wittlich ist dringend sanierungsbedürftig (der TV berichtete mehrfach). Im Februar hatte die Unternehmensberatung Altenburg ein Bäderstrategiekonzept vorgestellt. Das Düsseldorfer Unternehmen ist unter anderem auf Bäder- und Schwimmbadbau spezialisiert. Die Unternehmensberater schlugen der Stadt aufgrund der Untersuchungen vor, ein Kombibad zu errichten, das ganzjährig nutzbar ist.

 Keine Alternativen sind für die Berater ein Funktionshallenbad mit separatem Freibad, ein sportorientiertes Freizeitbad, ein gesundheitsorientiertes Bad und ein in den Badkomplex großer integrierter Saunabereich. Die Berater gaben der Stadt den Rat, sich vom aktuellen Bestand völlig zu lösen und das Hallenbad auf dem Teil der Freibadfläche neu zu bauen.

Der städtische Zuschuss für das Vitelliusbad lag in 2016 und 2017 in etwa bei   600 000 Euro.

Eine Chronologie zum Projekt Vitelliusbad Wittlich gibt es auch im Internet auf der Homepage der Stadt  unter www.wittlich.de/projekte/projekt-vitelliusbad