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Der Kreisel kommt

An der Kreuzung L 141/K 39 am Ortsausgang Hetzerath Richtung Wittlich ist ein Kreisel geplant. Die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt soll für mehr Verkehrssicherheit sorgen und den Ort attraktiver machen. Foto: Christina Bents
An der Kreuzung L 141/K 39 am Ortsausgang Hetzerath Richtung Wittlich ist ein Kreisel geplant. Die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt soll für mehr Verkehrssicherheit sorgen und den Ort attraktiver machen. Foto: Christina Bents
HETZERATH. (chb) Die Sanierung des Friedhofs, das Bauprogramm der L 141 und die Anfrage des Mobilfunkanbieters O2 für einen Standortvorschlag beschäftigte den Gemeinderat in seiner Sitzung.

Im Frühjahr 2007 soll es losgehen. Dann startet der Ausbau der L141. Der Gemeinderat beschloss in seiner letzten Sitzung das Bauprogramm. Ein Rad- und Fußweg wird durch die Haupt- und Kirchstraße führen. Am Knotenpunkt L 141/K 39 ist ein Kreisverkehr vorgesehen. An der Wittlicher- und Hauptstraße soll sich die Hochwassersituation durch veränderte Verrohrungen entschärfen. Dafür ist noch Grunderwerb erforderlich. Ortsbürgermeister Otmar Mischo fasste zusammen: "Der Gemeinderat hofft, dass die Grundstückseigentümer bereit sind, von ihrem Eigentum zu verkaufen, und mit uns zusammenzuarbeiten. Die Bürger begrüßen den kombinierten Rad- und Gehweg, wir sind direkt an die Radwegestrecke Wittlich-Schweich angebunden, und finanziell ist das sowohl für die Gemeinde als auch für die Eigentümer von Vorteil, denn Radwege finanziert das Land zu 100 Prozent." Zudem betonte Mischo die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen und Verkehr: "Die Ortsgemeinde ist von der bisher geleisteten Arbeit des LSV begeistert." Die Ausschreibungen für die Baumaßnahmen sind in der Vorbereitung. Der Förderantrag für die Sanierung des Friedhofs sei dagegen abgelehnt worden. Vorgesehen sind Maßnahmen, die der Verkehrssicherung dienen. Gestalterische Elemente sollen mit eingearbeitet werden. Sitzbänke, neue Wasserentnahmeplätze, Wege, Mauern und Höhenangleichungen verursachen insgesamt Kosten von 320 000 Euro. Die Gemeinde stellt einen neuen Zuschussantrag mit vorzeitigem Baubeginn, um mit den Arbeiten zur Verkehrssicherung muss kurzfristig beginnen zu können. Der Mobilfunkanbieter O2 möchte von der Gemeinde Standortvorschläge für eine Mobilfunkanlage. Der Gemeinderat verständigte sich darauf, dass nur Standorte außerhalb des Dorfes in Betracht kommen. Konkrete Vorschläge werden kurzfristig erarbeitet und an O2 weiter geleitet.