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Wettbewerb
Der Sieger flog bis Polen

FOTO: Picasa
Plein. (red) Peter Unzen, Einrichtungsleiter des Hauses St. Anton, hat das Sommerfest der Kinderkrippe des Hauses zum Anlass genommen, die Gewinner des Luftballonwettbewerbs zu überraschen: Ende April waren Dutzende Ballons während der Feier zum 150. Todestag der Gründerin des Ordens der Schwestern vom Guten Hirten, Schwester Maria Eufrasia Pelletier, vom Park des Hauses aus gestartet (der TV berichtete).  Dank Spenden hatten Mitarbeiterinnen die Einkaufsgutscheine zur Erfüllung geheimer Wünsche für die Sieger verpackt.

Peter Unzen machte es sichtlich Freude, das mit Spannung erwartete Ergebnis preiszugeben. Platz vier  belegte der Luftballon von Moritz mit 259 geflogenen Kilometern bis nach Geiselwind. Ein „Drei-Mädelhaus“ (Mutter Tatjana mit ihren beiden Töchtern) kam auf den dritten Platz. Ihr Ballon erreichte nach 303 Kilometern Flug Sonnenfeld. Der Ballon der kleinen Mia (2) flog bis in das 432 Kilometer entfernte Feldkirchen und lag so auf Platz zwei. „Herr Unzen, ich habe geträumt, mein Ballon ist in Amerika gelandet!“ Das erzählte der elfjährige Christos aus dem Spatzennest wenige Tage vor dem Sommerfest. Amerika ist es nicht geworden –  aber bis ins polnische Domaszkow waren es immerhin 699 Kilometer - und somit ist Christos der stolze Gewinner des Ballonwettbewerbes. ⇥Foto: Margret Reugels