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Laufeld
Viele Gäste gratulieren zum neuen Heim

Wehrführer Andreas Becker (rechts) freut sich über den Schlüssel. Er sei groß genug für alle, die ihn benötigen.
Wehrführer Andreas Becker (rechts) freut sich über den Schlüssel. Er sei groß genug für alle, die ihn benötigen. FOTO: Klaus Schmitz / TV
Laufeld. Die Stützpunktwehr Laufeld freut sich über eine neue Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen, einem Schulungsraum, einer Werkstatt mit Lager, einem Umkleideraum sowie Büro- und Bereitschaftsräumen. Von Klaus Schmitz

Es ist geschafft. Nach zwölf Jahren – damals wurden die ersten Anträge gestellt  – und nach 1223 ehrenamtlichen Einsatzstunden nicht nur der Aktiven  hat die Freiwillige Feuerwehr Laufeld ihr neues „Daheim“, wie es Wehrführer Andreas Becker ausdrückte. 1,090 Millionen Euro hat es gekostet. 240 000 Euro an Landeszuschuss sind bewilligt. Die Gemeinde beteiligte sich mit dem Grundstück – die rund 4000 Quadratmeter haben einen Wert von 80 000 Euro- und der Erschließung, die 50 000 Euro an Kosten verursacht hat. Pastor Eich segnete das neue Haus. Der Musikverein Laufeld/Plein umrahmte die Feier.

Die Gästeliste war lang: der oberste Landeschef der Feuerwehren, Innenminister Roger Lewentz, Abgeordnete des Bundestages, des Landtages, des Kreistages und des Verbandsgemeinderates sowie Vertreter der Gemeinde und der Feuerwehr. In ihren Reden stand der Dank an die Aktiven für das neue Haus und ihren ehrenamtlichen Dienst im Vordergrund.

Roger Lewentz und Bürgermeister Dennis Junk wiesen auf die wichtige Stellung der Stützpunktfeuerwehren und die vielfältigen Aufgaben hin – mit dem Hintergrund, dass die Zahl der Aktiven bei den Ortswehren zurück geht.

Wehrführer Andreas Becker, auch stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde, sagte zu den Aufgaben seines Teams: „32 aktive Feuerwehrmänner und Frauen haben neben den üblichen Einsatzgebieten die Autobahn A1 zwischen der Anschlussstelle Manderscheid und Wittlich und der AS Hasborn und Mehren sowie das Industriegebiet Laufeld/Wallscheid zu betreuen.“ Der Ausrückbereich der Stützpunktwehr zähle außerdem 13 Gemeinden. An Fahrzeugen verfüge die Wehr über einen Rüstwagen zur technischen Hilfeleistung mit speziellen Geräten wie hydraulischem Schneidegerät und pneumatischem Hebekissen, ein Tanklöschfahrzeug zur Brandbekämpfung  und ein Mannschaftstransportfahrzeug. Die Aufgaben werden seit 2010 gemeinsam mit der Feuerwehr Wallscheid erledigt.