| 18:06 Uhr

Schule
Elternabend am Beruflichen Gymnasium

Foto: Holger Kipping
Foto: Holger Kipping FOTO: TV / Holger Kipping
Wittlich. (red) Wie verbessern Schüler ihren Übergang ins Berufsleben und was können Eltern dazu beitragen? Welche Voraussetzungen müssen in der Schule zur Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums gesichert werden?

Diese Fragen standen im Vordergrund des Elternabends zur beruflichen Orientierung, zu dem das Berufliche Gymnasium eingeladen hatte. Von Martina Kappes, Leiterin Aus- und Weiterbildung Benninghoven GmbH & Co. KG, Julia Kappes, Bauleitung W. Kappes GmbH, und Uli Schlösser, Bereichsleiter Privatkunden und Vermögensbetreuung der VVR Bank, erhielten die Eltern grundlegende Anregungen für eine berufliche Perspektive. Es gab konkrete Informationen über ihre Rolle im Berufs- und Studienwahlprozess und beim Übergang von Schule zu Beruf. „Um beim Auswahlverfahren Erfolg zu haben, spielt der Nachweis von Praktika eine immer größere Rolle“, so Martina Kappes von Benninghoven. Der Fachkräftemangel biete derzeit große Chancen einen Ausbildungsplatz zu erhalten, so Julia Kappes vom Bauunternehmen Kappes. Aber: „Ohne Eigeninitiative und berufliches Engagement läuft nichts.“ Derselben Meinung war auch Uli Schlösser von der VVR-Bank: „Eine Schleife im Lebenslauf oder ein Haken im Bewerbungsschreiben muss nicht immer ein Nachteil sein. Ehrlichkeit und Begeisterung für den Job ist uns enorm wichtig.“ Ein Rollenwechsel fand im zweiten Teil statt, bei dem die Eltern vom eher Zuhörenden zum aktiv Teilnehmenden wurden. Gemeinsam mit den Lehrern diskutierten sie über die beruflichen Perspektiven der Schüler. ⇥Foto: Holger Kipping