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Jagd
Jäger laden ins Kino zu Dokumentarfilm ein

Bernkastel-Wittlich. Seit Jahrtausenden jagt der Mensch schon Tiere. Aber wem gehört eigentlich die Natur? Den Menschen, den Tieren oder vielleicht niemandem? Gibt es noch unberührte Lebensräume, und wie leben Menschen und Tiere heute miteinander?

In dem mit schönen Naturaufnahmen gedrehten Dokumentarfilm von Alice Agneskirchner kommen Wildbiologen, Förster, Waldbesitzer, Tierschützer, Forstbeamte, Bauern, Wolfsbeauftragte und Jäger zu Wort. Die Bilder zeigen eine archaische Welt mitten in der Zivilisation.

Wer entscheidet, dass Wildtiere gejagt werden dürfen? Welche Folgen hätte es, wenn die 1,2 Millionen Rehe und 600 000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland von Jägern erlegt werden, nicht geschossen würden?

Zwischen Abschussquoten, Naturschutz und dem Anspruch, dem Tierwohl gerecht zu werden, haben es die Waidmänner und -frauen nicht immer leicht.

Mit dem Film „Auf der Jagd: Wem gehört die Natur“ lädt die Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich im Landesjagdverband in Zusammenarbeit mit dem Mosel-Kino in Bernkastel-Kues zu einem spannenden „Spaziergang“ durch den heimischen Wald ein, in dem das waidmännische Erlegen von Tieren weder hinterfragt noch verklärt dargestellt wird. Das Kino­Event findet am Samstag, 2. Oktober, 20 Uhr, statt.

Karten im Vorverkauf gibt es unter www.mosel-kino.de oder unter Telefon 06531/2597. Im Eintrittspreis von acht Euro sind für jeden Kinobesucher ein Glas Wein und eine Wildbratwurst enthalten. Im Anschluss an den Film soll der Abend unter den Klängen der Jagdhörner ausklingen.