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Jede Menge Helfer, ein Festival, hohe Erwartungen

Verdiente Stärkung nach den Aufbauarbeiten: Die mehr als ein Dutzend Helfer, die das Riez-Open-Air-Gelände aufgebaut haben, grillen. TV-Foto: Holger Teusch
Verdiente Stärkung nach den Aufbauarbeiten: Die mehr als ein Dutzend Helfer, die das Riez-Open-Air-Gelände aufgebaut haben, grillen. TV-Foto: Holger Teusch
Mehr Besucher als Bausendorf Einwohner hat, erwarten die Organisatoren des Riez-Open-Air-Festivals. Am 29. und 30. Juli spielen 15 Bands aus der Region, aus Europa und den USA Songs von Punkrock bis Metalcore.

Bausendorf. Ein Open-Air-Festival mit Kultcharakter erreicht das Teenageralter: Zum 13. Mal lockt das Riez-Organisationsteam um Ron Simon und die Geschwister Andrea und Mario Schichel 15 Bands, die teilweise aus Übersee kommen, ins Alftal.
Mit dabei die Jungs von Bouncing Souls, die beim weltgrößten Punkrocklabel Epitaph Records unter Vertrag stehen. Sie zählen zur Crème de la Crème des Skatepunks. Aus Kalifornien kommen die Bands Strung Out und Stick To Your Guns. Für etwas ruhigere Töne wird die erfolgreiche Indie-Formation Mikroboy aus Berlin sorgen.
Wie in den Jahren zuvor bekommen beim Riez-Open-Air junge Bands die Chance, ihr Können vor einem großen Publikum zu beweisen.
Die Organisatoren gehen davon aus, dass am 29. und 30. Juli wieder mehr Besucher kommen als Bausendorf Einwohner hat. "Wir hoffen, dass am Freitag 800 kommen und am Samstag 1000", sagt Mario Schichel. In dem kleinen Ort im Alftal leben rund 1300 Menschen.
Das hügelige Festivalgelände befindet sich am Ausgang eines Alf-Seitentals direkt hinter Andrea und Mario Schichels einsam gelegenen Elternhaus, Riez genannt. "Die Festivalfläche ist über die Jahre gewachsen", erklärt Mario Schichel. Für die Bühne wurde extra ein Erdpodest aufgeschüttet. Ein Vip-Campingplatz, das sogenannte Cape-Cide-Camp, wird für die größte Besuchergruppe eingerichtet, mit eigenem Kühlschrank und weiteren Annehmlichkeiten. Zelten kann jeder auf dem weitläufigen Gelände. Weiterer Pluspunkt des Riez-Open-Air: Weil das Gelände im Besitz der Familie Schichel ist, kann ein Teil der Versorgungsleistungen für Essens- und Getränkestände das ganze Jahr über installiert bleiben. Am vergangenen Wochenende schufteten mehr als ein Dutzend Helfer zwei Tage lang, um unter anderem fast 400 Meter Bauzaun rund um das Konzertgelände aufzustellen. "Es war toll: Eine SMS hat genügt und die Leute kamen", freut sich Mario Schichel über das Engagement. Während des Festivals werden 50 Helfer im Einsatz sein. teu