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Hilfsorganisation
Mehr Platz für die Retter und ihre Fahrzeuge

Mit den Maltesern freuen sich die Stadt Wittlich, der Kreis und auch die Kirchengemeinde über die verbesserten Arbeitsbedingungen am Standort Wittlich, durch die neue Halle. Im Bild von links: Klaus Bradand, Kreisbeauftragter der Malteser, Baron Salis-Soglio, Diözesanleiter Malteser Trier, Albert Klein, Stadt Wittlich, Gregor Eibes, Landrat, Carsten Scheer, Kaplan und Dirk Vogler, Stadtbeauftragter der Malteser.
Mit den Maltesern freuen sich die Stadt Wittlich, der Kreis und auch die Kirchengemeinde über die verbesserten Arbeitsbedingungen am Standort Wittlich, durch die neue Halle. Im Bild von links: Klaus Bradand, Kreisbeauftragter der Malteser, Baron Salis-Soglio, Diözesanleiter Malteser Trier, Albert Klein, Stadt Wittlich, Gregor Eibes, Landrat, Carsten Scheer, Kaplan und Dirk Vogler, Stadtbeauftragter der Malteser. FOTO: Christina Bents
Wittlich. Die Malteser haben eine neue Halle, ein neues Rettungs- und ein neues Kommandofahrzeug. Insgesamt wurden 260 000 Euro investiert. Die Rettungshundestaffel hat hier ebenfalls einen Platz gefunden.

„Die Wittlicher Malteser gehen weiter und denken nach vorn“, lobt Baron Salis-Soglio, Diözesanleiter der Malteser Trier bei der Einweihung der neuen, 145 Quadratmeter großen Halle in Wittlich. Damit meint er die ständige Weiter­entwicklung der Stadtgliederung, denn nach der Feier zum 50-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr, gibt es nun einen weiteren Grund zum Feiern. Eigentlich sind es sogar drei, denn neben der neuen Halle, in der hauptsächlich die Fahrzeuge und Materialien für den Katastrophenschutz lagern, wurden zwei neue Fahrzeuge eingeweiht, ein Rettungswagen und ein Kommandofahrzeug für den Einsatz.

Klaus Braband, Kreisbeauftragter der Malteser erklärt: „Der neue Rettungswagen ersetzt einen, der bereits 28 Jahre alt ist. Ein Kommandofahrzeug war nötig, weil die Stadtgliederung Wittlich kein eigenes hat.“ In den Fuhrpark wurden 70 000 Euro investiert, zu denen die Malteser selbst die Hälfte beigesteuert haben. Zuschüsse gab es zum Rettungswagen vom Kreis in Höhe von zehn Prozent und vom Land in Höhe von 40 Prozent. Die Kosten für die Halle haben die Malteser alleine gestemmt.

Der Bau, der vor eineinhalb Jahren begonnen hat, ist nötig gewesen, weil die Gliederungen Hasborn und Landscheid vor vier Jahren zu Wittlich dazugekommen sind, und deren Material untergebracht werden musste. Dazu hatten die Malteser bisher eine Halle im Industriegebiet Wittlich-Wengerohr angemietet. Dirk Vogler, Stadtbeauftragter der Malteser: „Im Einsatzfall ist das sehr umständlich, wenn nicht alles an einer Stelle ist, und bei Wartungsarbeiten ist es unpraktisch, wenn ein Teil der Fahrzeuge nur mit einer Fahrzeit von 15 Minuten zu erreichen ist.“

Neben den Maltesern aus Wittlich waren befreundete Malteser, Landrat Gregor Eibes, Albert Klein  als Vertreter der Stadt Wittlich und Richard Zirbes für die VG Wittlich-Land gekommen, um bei der Einsegnung dabei zu sein, die Kaplan Carsten Scheer mit einem Gottesdienst „to go“ feierte, indem er jedem eine Streichholzschachtel, indem ein Impulstext stecke, mitgab.

Neben den Maltesern hatte auch die Rettungshundestaffel einen Grund zu feiern, denn für sie ist jetzt das Suchen nach einem langfristigen Stellplatz für ihr Fahrzeug zu Ende. Sie haben sich in der neuen Halle eingemietet. Tanja Morscheid, Vorsitzende der Rettungshundestaffel Eifel-Mosel sagt: „Wir sind sehr erleichtert, dass wir jetzt eine Bleibe gefunden haben, nachdem wir erst aus der alten Feuerwache in Wittlich-Wengerohr, dann aus dem Gelände der Bereitschaftspolizei, wegen Umstrukturierungen raus mussten.“ Durch Waltraud Braun, die sowohl bei den Maltesern als auch bei der Rettungshundestaffel ehrenamtlich engagiert ist, kam der Kontakt zustande. „Die Malteser unterstützen uns schon länger. Wir durften unser Fahrzeug, einen Neunsitzer mit sechs Hundeboxen und Sondersignalanlage bereits in der Halle in Wengerohr unterstellen“, sagt sie. Für ihre Ausbildung und Theorieeinheiten können sie die Räumlichkeiten der Malteser nutzen. Die Rettungshundestaffel zahlt dafür eine kleine Miete und unterstützt die Malteser, beispielsweise bei Standdiensten an Festen.