| 15:14 Uhr

Musik
Neue Lieder, alte Begeisterung

Auch beim Wiederholungskonzert konnten die„Riesling-Harmonists“ die Zuschauer mit  ihrem neuen Programm „Ein Freund, ein guter Freund“ begeistern. Diesmal fand das Konzert im tollen Ambiente der alten Synagoge Wittlich statt.
Auch beim Wiederholungskonzert konnten die„Riesling-Harmonists“ die Zuschauer mit  ihrem neuen Programm „Ein Freund, ein guter Freund“ begeistern. Diesmal fand das Konzert im tollen Ambiente der alten Synagoge Wittlich statt. FOTO: privat / TV
Wittlich. Die Riesling Harmonists haben in der Synagoge in Wittlich das Publikum begeistert.

() Beim Wiederholungskonzert in Wittlich haben die Riesling-Harmonists die Zuschauer mit  ihrem neuen Programm „Ein Freund, ein guter Freund“ begeistert. Diesmal fand das Konzert in der alten Synagoge statt.

Die  bekannten Klassiker ihrer Vorbilder Comedian Harmonists wie „Mein kleiner, grüner Kaktus“, „Veronika, der Lenz ist da“, „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Ich wollt`, ich wär` ein Huhn“ haben dabei nicht gefehlt.

Die zwölfköpfige Chorgruppe mit ihrem musikalischen Leiter Horst Goerres hatte auch einige neue Titel im Gepäck. Dazu gehörten das original Arrangement „Eine kleine Frühlingsweise“ (nach der Humoreske von A. Dvorák), „Ännchen von Tharau“,  und das Trinklied aus „La Traviata“, vorgetragen vom ersten Tenor Karl-Heinz Falkenburg, begleitet vom Chor.

Gänsehaut gab es bei der A-capella-Version von „The Lion sleeps tonight“, mit der die Sänger zu Beginn in den gut besetzten Saal einzogen, sowie bei dem Frank-Sinatra-Song „My Way“. Neu waren auch die Soli von Heinz-Hermann Bollig  („Der kleine Finkenhahn“) sowie von Karsten Fleury, der anhand der bitterbösen Ballade von Friedrich Hollaender dem Publikum die Entstehung des Rinderfilets „Stroganoff“ klar machte.

Wie immer hatte Bariton Franz-Josef Schmitt keine Mühe, bei dem Lied „An der Mosel wächst ein Riesling“ das Publikum von der Qualität dieser Rebsorte zu überzeugen.

Zum Schluss war das Publikum aufgefordert, bei „Amazing Grace“ mitzusingen, was  tatkräftig geschah.

Robert Schattel führte souverän durch das Programm und erzählte dabei interessante Anekdoten zu den Liedern. Die vom Publikum durch langanhaltenden Applaus geforderten Zugaben wurden gerne gegeben, darunter auch eine Version von „Am Brunnen vor dem Tore“ mit wechselnden Melodien, vom Walzer, Tango bis zum Rock`n Roll.