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Neue Verzögerung

Zur Debatte um die Zukunft des Geländes St. Paul in Wittlich meinen diese Leser:

Man reibt sich erstaunt die Augen und mag es kaum glauben: Nun fällt den Grünen im Stadtrat eine neue Verzögerungstaktik im Hinblick auf das Mehrgenerationenprojekt St. Paul ein: Beteiligung der Bürger durch eine erneute Bürgerversammlung. In zahlreichen Bürgerversammlungen ist das doch schon oft genug geschehen, wie der Bürgermeister, Herr Rodenkirch, richtig bemerkt. Außerdem sind zu jedem Treffen der Interessentinnen und Interessenten, die dort generationenübergreifend leben möchten, alle Bürger immer wieder über die Medien eingeladen worden.

Haben die Grünen alle diese Veranstaltungen verschlafen, wachen sie nun auf und blockieren ein sozialpolitisch bedeutendes Projekt, ohne wirklich zu wissen, was sie blockieren? Da fühlt man sich an die Schildbürger erinnert, die in ihrer Torheit ihrer Stadt Gutes tun wollten und ihr in Wirklichkeit schadeten - und das mit Vehemenz. Denn eigentlich könnte die Idee zu einem solchen Projekt aus dem Parteiprogramm der Grünen stammen.

Inzwischen finden viele Bürgerinnen und Bürger diesen Widerstand nur noch befremdlich.

Elvira Klee, Hupperath

Hans-Peter Pesch, Wittlich

Klaus Schmitz, Wittlich

Wolfgang Schmitt-Koelzer, Wittlich

Elisabeth Schoppe, Wittlich

Gunda Wirtz, Manderscheid

Stadtentwicklung