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Nicht nur die kleinen Leute haben ihren Spaß

 Playmobil: Traum-Spiele-Land. Der kleine Junge gibt das Motto gut wieder. Foto: Veranstalter
Playmobil: Traum-Spiele-Land. Der kleine Junge gibt das Motto gut wieder. Foto: Veranstalter FOTO: (m_mo )
Traben-Trarbach. Für Kinder sind siw gedacht, doch auch Ältere kommen gerne zu den Ausstellungen, die seit 2013 zum Jahresende in Traben-Trarbach stattfinden. Sie sind eine ideale Ergänzung zum Wein-Nachts-Markt.

Traben-Trarbach. Die Lego-Fraktion ist größer als Anhängerschaft von Playmobil. Zumindest deutet der Vergleich zwischen zwei Ausstellungen in demselben Gebäude hin 2014 kamen zur Legoschau mehr als 10 000 Besucher ins Stadthaus Alter Bahnhof nach Traben-Trarbach. Zur Jahreswende 2016/17 zog die Playmobil-Ausstellung etwa 4500 zahlende Gäste an. "Wir sind aber trotzdem sehr zufrieden", sagt Hannelore Reuter-George von Traben-Trarbach Aktiv (TTA). Der Verein organisiert die Ausstellung gemeinsam mit der Touristinformation Traben-Trarbach. Die aktuelle Besucherzahl liege im Rahmen der Ausstellungen Winnetou und Old Shatterhand (2013) und Modellwelten (2015). Lego habe offenbar einen besonderen Stellenwert - vielleicht auch, weil die heutige Großelterngeneration damit groß wurde. Playmobil kam erst in den 1970er Jahren auf den Markt.
Die Ausstellungsreihe in Traben-Trarbach läuft parallel zum Wein-Nachts-Markt bis ins neue Jahr hinein. Dahinter steckt natürlich Absicht. Eltern oder Großeltern, die den Markt besuchen wollen, haben ein gutes Argument, damit auch die Kinder und Enkel mit auf die kurze oder lange Reise gehen. "Die Ausstellung richtet sich in erster Linie an die Kinder, weckt aber natürlich auch bei vielen Erwachsenen Erinnerungen", sagt Hannelore Reuter-George. Es habe auch wieder eine Reihe von Führungen für Schulklassen gegeben, berichtet sie weiter.
Eine Besonderheit aller Ausstellungen: Die Organisatoren bedienen sich der Sammlungen von Privatpersonen. Damit werde ein persönlicher Kontakt aufgebaut, der ansonsten nicht zustandekomme.
Freiwillige helfen beim Auf- und Abbau, sie sitzen an der Kasse und führen Aufsicht. Müsste das professionell organisiert werden, käme ein fünfstelliger Betrag zusammen. Einen Teil de Einnahmen bekommt TTA. Der Verein setzt das Geld für Verschönerungsaktionen in der Stadt ein. Derzeit werde schon über das Thema für 2017 nachgedacht, sagt Reuter-George. Eine Tendenz gebe es noch nicht. cb