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Landfrauen
Social Media & Co.: Landfrauen auf dem Weg in die Zukunft

Jutta Merrem (Mitte) mit Margot Kölsch (links),  der bisherigen Geschäftsführerin,  und ihrer Nachfolgerin Birgit Becker (rechts).
Jutta Merrem (Mitte) mit Margot Kölsch (links),  der bisherigen Geschäftsführerin,  und ihrer Nachfolgerin Birgit Becker (rechts). FOTO: TV / Margert Reugels
Platten. () Eine 23-jährige Frau aus Bad Kreuznach hat die traditionsverbundenen Landfrauen im Kreis Bernkastel-Wittlich aufgemsicht: Alexandra Widinger ist Landfrau des Jahres und betreibt einen Foodblog von und für Landfrauen mit alten und neuen Rezepten, Tipps und wichtigen Infos.

Widiger bewies bei der Mitglieder- und Ortsvertreterinnenversammlung der Bernkastel-Wittlicher Landfrauen, dass heutzutage nichts mehr ohne soziale Netzwerke funktioniert und gibt mit ihrer offenen, dynamischen Art den Anstoß zum Umdenken.

Jutta Merrem aus Altrich, seit 2016 Erste Vorsitzende, begrüßte neben Widinger rund  80 Frauen zur Versammlung im Winzerhofcafé Görgen in Platten. Sie blickte zufrieden auf diverse Aktivitäten im Verband, die 2017 zu einem „Mehrwert“ für das Leben auf dem Land beitrugen. Nach acht Jahren verabschiedete sich Margot Kölsch als Geschäftsführerin. Ihre Nachfolgerin ist Birgit Becker, die künftig montags, mittwochs und freitags von 8 bis 11 Uhr für die Belange der Landfrauen in der Geschäftsstelle Wittlich zur Verfügung steht. Margot Kölsch wird als neu gewähltes Mitglied im Vorstand mitarbeiten.

Manfred Zelder, Kreisvorsitzendes Bauern- und Winzerverbandes (BWV), betonte in seiner Begrüßung das sehr gute „Miteinander“ mit den Frauen des Vorstandes. Zelder kam in Begleitung von Marco Otten als Vertretung der Geschäftsführung des BWV. Aus Koblenz reiste die Geschäftsführerin der Landesgeschäftsstelle des LFV, Ines Unger, an.

Merrem stellte mehrere neue Ortsvertreterinnen vor und dankte deren Vorgängerinnen für ihr Engagement. Im Laufe der Versammlung stellten Christiane Heiden und Ingrid Degen die Tages- und Studienfahrten für das kommende Jahr vor. Geschäftsführerin Birgit Becker erläuterte, zusammen mit einigen Referentinnen, das  Weiterbildungsprogramm 2019.

Kritische und selbstkritische Worte sprach Jutta Merrem zum Schluss:  Es müsse mehr für junge Frauen auf dem Land getan werden.  Auch soziale Netzwerke würden für die Landfrauen in Zukunft nicht zu umgehen sein.