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Zeltingen-Rachtig: Ein Vorschlag zur Güte

Zeltingen-Rachtig: Ein Vorschlag zur Güte

Gekracht hat es nicht in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Zeltingen-Rachtig. Doch die Frage, wie ein Teilstück der Zeltinger Weingartenstraße ausgebaut werden soll, beschäftigt nach wie vor die Gemüter.

So richtig vom Tisch ist das Thema Ausbau Weingartenstraßen Zeltingen nicht. Doch die von einem Bürger befürchtete „Schlammschlacht“ hat es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Zeltingen-Rachtig nicht gegeben. Zu danken ist dies einem Vorschlag von Leo Kappes. Der Zeltinger Ortsvorsteher äußert in einer Stellungnahme den Wunsch, eine alternative Ausschreibung auf den Weg zu bringen. In dieser könnte die Ausbauvariante, für die sich der Ortsbeirat ausgesprochen hatte, mit angeboten werden, so dass der Gemeinderat „über konkrete Kosten“ reden könnte. Der in der Geschichte der Doppelgemeinde bisher einmalige Fall, dass der Rat einen Beschluss eines der beiden Ortsgremien nicht absegnet, hatte für Unmut gesorgt. Bewogen dazu hatte den Gemeinderat eine Kostenermittlung der Verbandsgemeinde. Demnach sind für den vom Ortsbeirat gewünschten Ausbau mit Naturpflaster Mehrkosten von 26 000 bis 48 000 Euro zu erwarten. Laut Beschluss des übergeordneten Gemeinderates soll das Teilstück zwischen Kapelle und Galgenpfad daher bituminös, aber mit Natursteinangleichung, ausgebaut werden. Die geringeren Ausbaukosten dürften zumindest im Sinne der Anlieger sein. Denn laut Ortsbürgermeister Manfred Kappes müssen diese von den gesamten Kosten 65 Prozent als wiederkehrende Beiträge bezahlen.