Zentrale des Caritasverbandes Westeifel zieht von Bitburg nach Gerolstein

Zentrale des Caritasverbandes Westeifel zieht von Bitburg nach Gerolstein

Eigens für den Caritasverband Westeifel (zuständig für die Landkreise Bitburg-Prüm und Vulkaneifel) wird in der Gerolsteiner Innenstadt ein neues Zentralgebäude errichtet. Der rund 750000 Euro teure Neubau wird am alten Marktplatz neben der alten Feuerwache im Laufe des Jahres entstehen.

(vog) Ab 1. Dezember soll die Zentralverwaltung und Geschäftsführung des Caritasverbandes Westeifel von der Brunnenstadt aus agieren. Dafür werden zehn Arbeitsplätze von Bitburg nach Gerolstein verlagert. Die Dienststelle in Bitburg bleibt erhalten. Allerdings laufen die Hauptorganisationen des fast 1000-köpfigen Teams (360 hauptberufliche und mehr als 600 ehrenamtliche Mitarbeiter) ab Jahresende von Gerolstein aus.

Die Entscheidung fiel auf Gerolstein nachdem im Sommer 2009 ein gemeinschaftliches Projekt mit anderen kirchlichen Partnern in Bitburg geplatzt war. Winfried Wülferath, Geschäftsführer des Caritasverbandes Westeifel: „Gerolstein liegt zentral in unserem Aktionsradius, hat einen direkten Bahnanschluss und eine neutrale Lage zu den beiden Kreisstädten Daun und Bitburg.“ Ins neue Gebäude wird auch die Gerolsteiner Sozialstation aus dem nahe gelegenen Mehrgenerationshaus umgesiedelt. Der Neubau wurde nach Vorgaben des Caritasverbandes geplant. Im angrenzenden Gebäude der alten Feuerwache werden vier Wohnungen entstehen.

Der Eigentümer der seit langem leerstehenden Feuerwache und des großen Grundstücks ist seit zehn Jahren Heinz Weber, Geschäftsführer der Gerolsteiner Firma Bautec. Weber wird den Neubau errichten und schlüsselfertig an eine Investorengruppe, bestehend aus Gerolsteiner Geschäftsleuten, verkaufen. Der Caritasverband Westeifel fungiert für 630 Quadratmeter Nutzfläche als Mieter. Heute wurden der Mietvertrag unterschrieben und der Bauantrag gestellt. Video-Hinweis.