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Zwei 80-Jährige gestorben: Corona-Todesfälle in Trier und Eifel

Gesundheit : Corona-Todesfälle in Trier und Eifel

Zwei 80-Jährige sind am Wochenende an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Ein 80-Jähriger aus dem Kreis Trier-Saarburg ist am Sonntag im Corona-Krankenhaus in Trier an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19  gestorben. Ob der Mann Vorerkrankungen hatte, blieb zunächst unklar. Ebenfalls am Sonntag ist ein 80-jähriger Patient aus dem Kreis Vulkaneifel, der mit dem Coronavirus infiziert war,  im Marienhaus Klinikum Eifel in Gerolstein gestorben. Der Patient war bereits mit Vorerkrankungen in stationärer Behandlung. Damit gibt es drei Todesfälle von Menschen aus der Region, die auf eine Corona-Infektion zurückgehen.

Am Wochenende zuvor war ein 65-Jähriger aus dem Kreis Trier-Saarburg in Trier gestorben. Ein viertes Todesopfer war am vergangenen Montag ein Franzose, der zur Behandlung ins Corona-Krankenhaus nach Trier gebracht worden war, aber nicht aus der Region stammt.  Er war aus dem besonders stark betroffenen Bezirk Grand-Est nach Trier verlegt worden.

Landesweit ist die Zahl der Infizierten nach am Sonntagmittag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen um 220 auf 3847 gestiegen. Bundesweit wurden am Sonntag rund 91 700 nachgewiesene Corona-Infektionen registriert, knapp 6000 mehr als am Samstag. Mindestens 1300 Menschen in Deutschland starben bislang an dem Virus.

Unterdessen sind in einem Altenheim in Hillesheim (Vulkaneifel) 14 der insgesamt 105 Bewohner und vier Pflegekräfte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwei Bewohner würden stationär im Krankenhaus in Gerolstein behandelt, teilte Landrat Heinz-Peter Thiel am Wochenende mit. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes arbeiteten mit Hochdruck daran, weitere Wohnbereiche zu isolieren und alle noch nicht getesteten 69 Bewohner sowie 83 Mitarbeiter zu testen. Thiel betonte, alle Sicherheits- und Schutzmaßnahmen seien in der Einrichtung eingehalten worden.

Trotz frühlingshaften Wetters haben sich offenbar die meisten Menschen an die Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen gehalten. Keine größeren Vergehen meldete die Polizei in Bitburg und Daun. Es habe nur einzelne kleinere Verstöße gegeben. „Die Leute sind sehr vernünftig“, so die Polizei. Auch in Trier blieb die Lage weitgehend ruhig. Landesweit hat die Polizei am Wochenende rund 350 Ordnungswidrigkeiten festgestellt.