Rioler feiern nach Auswärtsspielen

Rioler feiern nach Auswärtsspielen

Kegeln: Der KSV 1 feiert den zweiten Sieg auf fremden Bahnen. Die Reserve freut sich trotz Niederlage.

1. Bundesliga

Gelsenkirchen – Gilzem 5341:5004, 50:28, 3:0

Die Mannschaft um Pascal Petry ist nach dem Heimsieg gegen Düsseldorf mit viel Selbstvertrauen nach Gelsenkirchen gereist. Die Chance auf den Zusatzpunkt, der im Kampf um den Abstieg so wichtig gewesen wäre, wurde aber verpasst. Nach dem ersten Block war noch alles drin. Die Gilzemer haben offensiv aufgestellt und mit Christian Junk im ersten Block Chris Fuchs antreten lassen. Doch nach dem Einspielen war klar, dass die Bahnverhältnisse anders waren als gewohnt. Der Grund war ein neues Wachs. Chris Fuchs (871/8), der einen guten Start erwischte, schien damit keine Probleme zu haben. Anders war es dagegen bei Christian Junk, der etwas Zeit brauchte, um sich einzustellen. Danach ließ auch er sein Können aufblitzen und schraubte seine Zahl mit einer super Schlussbahn (246) noch auf 895 Holz hoch. Jens Thon (844) hatten unsere Spieler beide im Griff. Gegen Sebastian Jäger (961) hatten sie aber keine Chance.

Somit war das Ziel für den Zusatzpunkt vorgegeben. Aber daraus wurde nichts. Im Mittelblock kamen Patrick Bartz (835) und Tom Hoffmann (830) nicht richtig in die Gänge und blieben unter Thons Zahl. Auch der Schlussblock  mit Pascal Petry und Julius Mangerich (nach der 2. Bahn durch Patrick Dichter ersetzt) konnte an der klaren Niederlage nichts mehr ändern.

Gilzem: Fuchs 871, Junk 895, Bartz835, Hoffmann 830, Petry 803, Mangerich/Dichter 770

TG Herford - KSV Riol 5084:5112, 37:43, 0:3

Nach dem zweiten Auswärtssieg der Saison wahrt der KSV zumindest noch theoretisch die Chance auf den zweiten Tabellenplatz. „Ein ganz wichtiger Erfolg, vor allem auch für das Selbstvertrauen des Teams im Hinblick auf die kommende Meisterrunde“, freut sich Riols Sportwart Carsten Krämer.

Riols Startblock Bernardo Immendorff und Kai Knobel lieferte sehr gute Zahlen von 874 (Immendorf) und 892 (Knobel, Tagesbester). Das brachte Riol eine 32-Holz-Führung. Die ging zwar im Mittelblock mit Thomas Steines und Patrick Haan verloren (27 Holz Rückstand). Aber im Schlussblock schwächelten die Ostwestfalen – und das nutzten Dominik Werner und Nico Klink aus und sorgten für den knappen Sieg. „Dieser Wille, das Spiel zu gewinnen, zeigt die starke Leistung der kompletten Rückrunde noch einmal auf“, freut sich Riols Teamchef Anton Krämer.

Riol: Immendorff 874, Knobel 892, Steines 823, Haan 829, Werner 832, Klink 862

2. Bundesliga Süd

Überherrn – Riol 2 4584:4307, 54:24, 3:0

Erleichterung im Rioler Lager: Der Klassenerhalt ist geschafft!  Am vorletzten Spieltag machten die Moselaner den Verbleib in der zweiten Liga zwei klar, obwohl sie selbst kaum Anteil daran hatten. In Überherrn setzte es beim Tabellenletzten eine unerwartet deutliche Niederlage. „Lediglich drei Zahlen über 700 sind natürlich deutlich zu wenig, auch wenn die schwierigen Holzbahnen nicht viel hergeben“, sagte Kapitän Wolfgang Mentgen. Der KSV 2 ist somit vor Saisonfinale in Bosserode weiterhin punktgleich mit Oberthal 2 Tabellenvierter mit 13 Einzelwertungspunkten Vorsprung auf die Saarländer, die am letzten Spieltag beim SKV Trier antreten werden.

Riol 2: Hoffmann 743, Valentin 748, Toepp 749, Mentgen 684, Leis 696, Winnebeck 687

SK Münstermaifeld 2 - SKV Trier 4636:4431, 54:24, 3:0
Ein geschlossen aufspielender Gegner ließ dem SKV keine Chance auf den angepeilten Zusatzpunkt. Triers Jürgen Reinert konnte drei Einzelwertungspunkte erkegeln, der Rest des Teams fand keine Einstellung zu den schwierig zu bespielenden Bahnen in Münstermaifeld.

Die Trierer bleiben damit auf Platz sieben der Tabelle, haben aber weiterhin die Möglichkeit, den sechsten Platz zu erreichen und damit der Abstiegsrunde zu entgehen. Konkurrent Neuhof verlor sein Heimspiel gegen Bosserode und erhält damit dem SKV die Chance, mit einem Sieg am letzten Spieltag zu Hause gegen Oberthal 2 die Hessen noch zu überflügeln.
SKV Trier: Schmitt 743, Reinert 769, Backes 720, Göbel 746, Klink 747, Poth 706. (AF/red)