Schwimm-Chefbundestrainer: „Nicht in Aktionismus verfallen“

Berlin (dpa) · Der Weg des deutschen Schwimmens zurück in die Weltspitze führt für Chefbundestrainer Henning Lambertz nur über bessere Nachwuchsarbeit.

„Da müssen wir mehr investieren und uns mehr anstrengen“, sagte Lambertz der Deutschen Presse-Agentur. „Außerdem müssen wir bei unseren Trainern mehr auf Fortbildungen setzen und die Ausbildung verbessern.“ Man wolle auch verstärkt Talentscouts einbeziehen.

Trotz nur einer Medaille und lediglich fünf Finalteilnahmen bei den Weltmeisterschaften im Juli in Budapest sieht Lambertz den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Bereits vor dem Saisonhöhepunkt hatten Lambertz und der DSV mit einem Kraftkonzept, mehr Zentralisierung und härteren Qualifikationsnormen Veränderungen angestoßen. „Diese drei großen Kernpunkte sollen auch mit Blick auf Olympia in Tokio 2020 weiter forciert werden“, sagte Lambertz nach einer viertägigen Analyse-Tagung. „Wir sollten jetzt nicht in Aktionismus verfallen und wieder alles umwerfen.“

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