Sechs Männer wollen an die Spitze

Sechs Männer wollen an die Spitze

Die sechs Bewerber ums Wittlicher Bürgermeisteramt präsentierten gemeinsam der Wirtschaftskreis Wittlicher Tal und der Stadtmarketingverein. 200 Neugierige, darunter Säubrenner, Stadträte und die, die es werden wollen, Verwaltungsmitarbeiter und Unternehmerpersönlichkeiten folgten der Einladung in das Hotel Lindenhof.

Mannigfaltig ist der Eindruck, wenn sechs Männer auf dieselbe Frage antworten. Sechs Fragen hatten die neutralen Moderatoren Walter Kunsmann (Wirtschaftskreis) und Udo Braun (Stadtmarketing) vor dem Forum zur diesjährigen Bürgermeisterwahl den Kandidaten zukommen lassen. So hörte das Publikum reihum die vorbereiteten Statements von Joachim Rodenkirch (CDU/FDP), Achim Nehrenberg (SPD/Grüne), Michael Geisbüsch, Stephan Henkel, Thomas Müller und Gerhard Nadolny. Die veir letztgenannten Bewerber gehen ohne Unterstützung einer Partei ins Rennen um den Chefposten.

Schon bei Runde Eins, der Vorstellung plus Begründung, warum man das Amt anstrebe, wurde klar: Sachbezogen und im vorgegebenen Zeitlimit antworten, ist nicht jedermanns Sache. Unterschiedliche Schwerpunkte setzten die Sechs sowieso, das Publikum mit seinem Applaus und ersten Lachern ebenfalls. Es hörte vom Fundament klarer Werte, dem „Kirmes-Montag-Gefühl“, Bürgernähe, offener Kommunikation, Sachorientierung aber auch Messdienererfahrung unter Albert Klein.

Beim Thema Wirtschaft lobten alle Wittlichs Stärken, die sie naturgemäß ausbauen wollen. Welchen durchweg großen Worten, Klartext war selten, der Wähler glaubt, war am Applaus zu hören.

Die Kandidaten präsentieren sich erneut am Mittwoch, 13. Mai, ab 19 Uhr beim TV-Forum im Jugendheim St. Bernhard. Fragen an die Herren kann jeder senden an: s.suennen@volksfreund.de