Sparkasse Trier hat auch die Eifel im Herzen

Sparkasse Trier hat auch die Eifel im Herzen

Die Sparkasse Trier fühlt sich der Eifel verbunden: Das Kreditinstitut unterzeichnete deshalb einen Kooperationsvertrag mit der "Regionalmarke Eifel". Dabei gab es auch wehmütige Blicke zurück auf die missglückte Fusion der Sparkassen Trier und Bitburg-Prüm.

Trier. Für Remigius Kühnen, Vorstands-Chef der Sparkasse Trier, war es eine besondere Präsentation. "Normalerweise geht es ja bei uns um die Kreditwirtschaft, heute aber liegt uns eine ganze Region am Herzen." Mit ihrer neuen Partnerschaft unterstütze nun auch die Sparkasse Trier das gemeinsame Ziel, die Eifel als einheitlichen Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu etablieren. Dabei ist man in bester Gesellschaft: Über 60 Kooperationspartner - zehn Landkreise, 25 Kreditinstitute, sieben Wirtschaftskammern sowie der Bauern- und Winzerverband - unterstützen die Regionalmarke. Als Partner wird die Sparkasse die Regionalmarke ideell und auch finanziell begleiten. "Wichtig ist uns vor allem, dass wir so unsere Unterstützung zeigen können", sagte der stellvertretende Aufsichtsrats-Vorsitzende der Sparkasse, Trier- Saarburgs Landrat Günther Schartz. Für ihn ist die "Eifel eine Gewinnerregion". Für Bitburg-Prüms Landrat Roger Graef und Hilarius Esch, Repräsentant der Regionalmarke Eifel, ist die Kooperation ein weiterer wichtiger Schritt, um die Marke "Eifel" voranzubringen. "Wir suchen die Einheit in der Vielfalt", sagte Graef. Dabei habe die Regionalmarke schon viel erreicht. "Die Dachmarke Eifel macht bundesweit von sich reden", freute sich Graef. Mit Hilfe der Sparkasse Trier soll diese erfolgreiche Arbeit weitere Früchte tragen. Bisher sind unter dem Qualitätslabel 210 Markennutzer zusammengeschlossen, die alle zertifiziert sind. 89 Produzenten, 33 Betriebe aus dem Hotel- und Gaststättenbereich, 86 Ferienwohnungen und sogar zwei Holz verarbeitende Betriebe dürfen mit dem "Eifel"-Schriftzug werben.