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SPD denkt über Doppelspitze nach

 Kurt Beck begrüßt Demonstrationen am 1. Mai. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Kurt Beck begrüßt Demonstrationen am 1. Mai. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Mainz. Die rheinland-pfälzische SPD will sich nach dem Rückzug von Landesvater Kurt Beck, der wahrscheinlich noch in diesem Jahr erfolgt, in der Spitze breiter aufstellen und die Verantwortung auf mehr Schultern verteilen.

(fcg) Eine Option: eine Doppelspitze, bei der Innenminister Roger Lewentz oder SPD-Fraktionschef Hendrik Hering Ministerpräsident wird und der andere Parteivorsitzender. Da die SPD großen Wert auf Gleichberechtigung legt, könnte auch eine Frau an die Spitze der Partei rücken. Dann kämen Bildungsministerin Doris Ahnen, die schon Stellvertreterin ist, oder Sozialministerin Malu Dreyer am ehesten in Frage.