SPD will sich für Nichtmitglieder öffnen

SPD will sich für Nichtmitglieder öffnen

In der rheinland-pfälzischen SPD läuft die Debatte über die vom Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel angestoßene Parteireform auf Hochtouren. Seit dem Sommer tourt Generalsekretär Alexander Schweitzer durchs Land und diskutiert mit den rund 1000 Ortsvereinen.

Es zeichnet sich ab, dass Gabriels Vorschlag, den Kanzlerkandidaten auch von Nichtmitgliedern wählen zu lassen, auf Ablehnung stößt. Allerdings wollen sich die Sozialdemokraten durchaus für Menschen ohne Parteibuch öffnen und zu diesem Zweck von lokalen Strukturen lösen. Geplant ist, dass Interessierte nicht mehr zwingend zu den Sitzungen von Ortsvereinen kommen müssen, wenn sie sich politisch aktiv beteiligen wollen. Sie sollen sich vielmehr über themenbezogene Arbeitsgemeinschaften, etwa zu Arbeitnehmer-, Bildungs- oder Gesundheitsfragen, einbringen können.

Mehr von Volksfreund