Spitzwegerich als Würze für Kohl oder Spinat nehmen

Bonn (dpa/tmn) · Ob als Gewürz oder im Pesto: Das Heilkraut Spitzwegerich ist eine Bereicherung für die Küche. Hobby-Köche können die Pflanze noch einige Woche auf Wiesen und an Wegrändern ernten.

 Lecker würzig: Pesto bekommt ein besonderes Aroma, wenn es mit den Blütenknospen des Spitzwegerich verfeinert wird. Foto: Mascha Brichta

Lecker würzig: Pesto bekommt ein besonderes Aroma, wenn es mit den Blütenknospen des Spitzwegerich verfeinert wird. Foto: Mascha Brichta

Spitzwegerich eignet sich gut zum Würzen. Sein herbes bis leicht bitteres Aroma passt besonders zu Salaten, Suppen, Soßen und Gemüse wie Kohl und Spinat. Auch die Blütenknospen lassen sich nach Angaben des Verbraucherinformationsdienstes aid in Bonn nutzen: Sie geben zum Beispiel einem Pesto einen besonderen Geschmack. Außerdem können sie wie Kapern in Essig mit Kräutern, Knoblauch und Zwiebelringen eingelegt werden.

Wer Spitzwegerich selbst in der freien Natur erntet, sollte allerdings darauf achten, ihn nur dort zu sammeln, wo ihn weder Abgase noch Düngemittel aus der Landwirtschaft erreichen. Die Pflanze wächst auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern und zeichnet sich durch lanzettenförmige Blätter aus. Sie sprießen dem aid zufolge direkt aus dem Boden und sind noch bis Ende August zu ernten. Am besten verwendet man sie noch am selben Tag.

Spitzwegerich ist auch eine bekannte Heilpflanze. Er hilft unter anderem gegen Erkrankungen der Atemwege und soll entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Mit Spitzwegerichöl lassen sich Hautunreinheiten behandeln.

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