| 11:19 Uhr

Trier
Abgezocktere Lauterer siegen 2:0

Triers Maurice Roth im Zweikampf mit Lauterns Carlo Stickinger (links). Im Hintergrund beobachten Iosif Maroudis (FCK II) und Jason Thayaparan die Szene.
Triers Maurice Roth im Zweikampf mit Lauterns Carlo Stickinger (links). Im Hintergrund beobachten Iosif Maroudis (FCK II) und Jason Thayaparan die Szene. FOTO: TV / HANS KRAEMER
Trier. Fußball-Oberliga: Eintracht Trier vergibt gegen den FCK II mehrere Chancen und verpasst so einen Sprung nach oben. Von Mirko Blahak
Mirko Blahak

So wird es nichts mit einer Aufholjagd. Trotz guter Gelegenheiten musste sich Eintracht Trier im Heimspiel am Freitagabend dem 1. FC Kaiserslautern II mit 0:2 geschlagen geben,

Zu diesem Zeitpunkt überraschend gingen die Lauterer in der 19. Minute in Führung.  Hüseyin Cakmak ließ Jason Thayaparan aussteigen und anschließend SVE-Torwart Denis Wieszolek ohne Chance (19.). Bis dato hatte die Eintracht ein Chancenplus. Erst scheiterte Jan Brandscheid mit einem flach unter der Mauer hinweg getretenen Freistoß am einst für die Eintracht spielenden FCK-Torwart Matheo Raab (16.). Kurz danach blockte Iosif Maroudis einen Schuss von Maurice Roth einen Meter vor der eigenen Torlinie (17.).

Triers Trainer Josef Cinar hatte in der Startelf einen Wechsel vorgenommen – Christoph Anton gab sein Startelf-Comeback anstelle des angeschlagenen Ömer Kahyaoglu. Beim FCK II gab’s vier Veränderungen – alleine die Abwehr-Reihe war mit Özgür Özdemir, Lukas Gottwalt und Jonas Scholz auf drei von vier Positionen im Vergleich zum jüngsten 3:0-Sieg gegen Mechtersheim neu besetzt.

Nach dem Rückstand  blieb die Eintracht zumindest kurzzeitig noch am Drücker. Nach einem Freistoß von Dominik Kinscher köpfte Julien Erhardt nur knapp am Tor vorbei (35.). Doch den kleinen Roten Teufeln brachte die Führung zusehends Ballsicherheit und Spielkontrolle. Einen Schuss von Valdrin Mustafa blockte SVE-Kapitän Simon Maurer in hoher Not (35.).

Noch vor der Pause wechselte die Eintracht erstmals – Kevin Heinz kam für Leoluca Diefenbach (42.). Doch die Pfälzer blieben die souveränere und abgezocktere Mannschaft. Nach einer Stunde erhöhte Valdrin Mustafa auf 2:0, als er sich gegen Maurer durchsetzte und den Ball an Wieszolek vorbeischob (60.). Triers Kapitän monierte vergeblich ein Foulspiel des Lauterers.

Trier anschließend mit Wut im Bauch: Gottwalt klärte einen Schuss von Brandscheid kurz vor der Linie (63.). Raab bekam bei einem Schuss von Kinscher noch die Finger an den Ball (63.). Gleichzeitig hätte Mohamed Morabet auf 3:0 erhöhen können, doch er verfehlte das Tor um Zentimeter (76.).

Bitter für die Eintracht: Wenige Minuten nach seiner Einwechslung musste Luca Sasso-Sant verletzt schon wieder vom Feld. Eine Randnotiz: Wegen Pyro-Einsatzes im SVE-Block gab’s in der zweiten Halbzeit eine kurze Unterbrechung.

Eintracht Trier: Wieszolek – Erhardt, Maurer, Schuwerack, Diefenbach (42. Heinz) – Thayaparan, Roth, Mabouba (69. Sasso-Sant, 76. Thul), Anton – Kinscher, Brandscheid

1. FC Kaiserslautern II: Raab – Löschner, Gottwalt, Özdemir (48. Filipovic), Scholz – Jonjic, Maroudis (90. Schätzle), Sickinger, Cakmak – Mustafa, Morabet

Tore: 0:1 Cakmak (19.), 0:2 Mustafa (60.)

SR: Tobias Hauer, Zuschauer: 823