| 10:39 Uhr

Aue
Aue legt Protest ein, Stadtrat zeigt Schiri an, DFB ermittelt

Aue. Trotz wenig Aussichten auf Erfolg hat Erzgebirge Aue beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Einspruch gegen die Wertung des Zweitligaspiels bei Darmstadt 98 (0:1) eingelegt. Als Begründung nannte der Klub "drei eklatante Fehlentscheidungen durch das Schiedsrichterteam unter der Leitung von Sören Storks". Allerdings handelt es sich um Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen, die nicht angetastet werden dürfen.

Trotz wenig Aussichten auf Erfolg hat Erzgebirge Aue beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Einspruch gegen die Wertung des Zweitligaspiels bei Darmstadt 98 (0:1) eingelegt. Als Begründung nannte der Klub "drei eklatante Fehlentscheidungen durch das Schiedsrichterteam unter der Leitung von Sören Storks". Allerdings handelt es sich um Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen, die nicht angetastet werden dürfen.

Außerdem teilten die Veilchen mit, dass man sich "weitere strafrechtliche und schadenersatzrechtliche Schritte gegen das Schiedsrichterteam wegen des Verdachts der Spielmanipulation" vorbehalte. Zuvor hatte Aues Stadtrat Tobias Andrä Strafanzeige gegen Storks (29) gestellt. Der Vorwurf des Vorsatzes sei "entschieden zurückzuweisen", sagte Lutz Michael Fröhlich, Schiedsrichter-Boss im DFB. Der DFB leitete stattdessen ein Ermittlungsverfahren gegen Aues Boss Helge Leonhardt ein, der nach dem Spiel im MDR einen Betrug zumindest angedeutet hatte.

Beim letzten Ligaspiel in Darmstadt wurde den Veilchen ein reguläres Tor zur 1:0-Führung zu Unrecht nicht anerkannt. Zudem gab es weitere höchst strittige Entscheidungen gegen den Klub, der bei einem Remis gerettet gewesen wäre. Als 16. muss Aue nun in die Relegation gegen Drittligist Karlsruhe am 18. und 22. Mai (jeweils um 18.15 Uhr/ZDF und Eurosport).

(sid)