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Aller guten Dinge sind drei: Mr. Zuverlässig hängt eine Saison dran

Aller guten Dinge sind drei: Mr. Zuverlässig hängt eine Saison dran

Der Kapitän bleibt der TBB erhalten: Der serbische Power Forward Dragan Dojcin (36) wird auch in der nächsten Saison das Trikot des Trierer Basketball-Bundesligisten tragen. Dagegen hat Oskar Faßler nach zwei Jahren den Verein verlassen.

Trier. In der Zeit zwischen BBL-Hauptrunden-Ende und dem Start der Vorbereitung - also zwischen Ende April und Anfang August - trifft man in Trier eher selten mal auf einen Profi-Basketballer: Die meisten sind in ihrer Heimat, im Urlaub oder im Trainingscamp. TBB-Kapitän Dragan Dojcin blieb aber mit seiner Frau Alexandra und den Töchtern Milica (7) und Nina (3) auch nach dem Saisonende in Trier. Auch wenn sein Vertrag nach zwei Jahren in Trier ausgelaufen war.
Seit gestern Abend steht fest: Dojcin, 2,04-Meter-Mann aus Serbien, wird eine dritte Saison an der Mosel dranhängen. Für Cheftrainer Henrik Rödl (derzeit in den USA) ist Dojcin ein wichtiger Faktor in seinem Konzept: Neben den neuen Talenten wie Bastian Doreth oder Vitalis Chikoko brauche es erfahrene Leute. "Dragan Dojcin füllt diese professionelle Vorbildfunktion wie kein Zweiter aus. Ich freue mich, dass er wieder mit an Bord ist." Rödl kennt den Serben aus gemeinsamen Jahren in Berlin. Dojcin ist als Backup auf der Power-Forward-Position vorgesehen, hinter Neuzugang Brian Harper (26). Der hat zwar auch schon einige Erfahrung, kennt die BBL aber noch nicht. Dojcin brachte es in den vergangenen beiden Spielzeiten auf 6,7 Punkte und drei Rebounds im Schnitt. Mit seiner Defensivstärke und Übersicht gehört Dojcin aber zu den Spielern, deren Wert man nicht an den Statistiken ablesen kann. Er erhielt einen Vertrag bis 2013.
Schon am Donnerstag will die TBB einen talentierten Neuzugang bekanntgeben (ab 19 Uhr im Internet-Livestream auf volksfreund.de und basketball-stream.de).
Dojcin kam vor zwei Jahren gemeinsam mit Rödl von Alba Berlin nach Trier, damals wechselte mit Oskar Faßler ein weiterer Berliner zur TBB. Dieser gemeinsame Weg endet aber: Oskar Faßler wechselt zur neuen Saison zum Liga-Konkurrenten Gießen 46ers. Die Mittelhessen waren sportlich abgestiegen, sicherten sich aber dank einer Wildcard die BBL-Zugehörigkeit. Faßler überzeugte in Trier insbesondere in seinem ersten Jahr. Faßler soll in Gießen eine wichtige Rolle spielen, kündigte sein Trainer Mathias Fischer in der Pressemitteilung des Clubs an: "(…) Er wird mit uns seinen nächsten Schritt in seiner Karriere gehen. Wir wollen ihm helfen, an seine Leistungen aus der ersten Saison in Trier anzuknüpfen und diese konstant abzurufen." AF