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Andi und die Drachen zu Gast an der Mosel

Andi und die Drachen zu Gast an der Mosel

Nach der Niederlage vom letzten Sonntag gegen den Mitteldeutschen BC trifft die TBB Trier heute Abend (20.30 Uhr/Arena Trier) auf die Artland Dragons Quakenbrück. Mit dabei sind zwei alte Bekannte.

Trier. Nein, dieser Fehler wird ihm heute Abend in der Arena nicht unterlaufen - da ist sich Andi Seiferth sicher: "Ich werde richtig abbiegen, und nicht bei meinen alten TBB-Teamkollegen und Coach Rödl in der Heimkabine landen", betont der 25-Jährige. Besser ist das, schließlich hat Seiferth die TBB im Sommer in Richtung Niedersachsen verlassen. Dort spielt der Nationalspieler nun für die Artland Dragons Quakenbrück. Mit denen gastiert er heute Abend (20.30 Uhr/Arena) in Trier. Es wird ein besonderes Spiel für den Mann, der die letzten drei Saisons an der Mosel gespielt hat. "Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit den Spielern und den Fans, es wird sicher ein tolles Erlebnis."
Der TV erreicht Seiferth am Dienstagmittag telefonisch im Teambus. Mit seinen Quakenbrückern hat er am Montagabend noch in Göttingen gespielt und deutlich gewonnen (83:70). Seiferth spielte 17 Minuten und erzielte 12 Punkte. "Ich bin gut aufgenommen worden bei den Dragons", berichtet Seiferth. Speziell ein anderer Ex-Trierer im Team der Niedersachsen habe ihm bei der Integration geholfen. "Basti Doreth ist für mich natürlich ein alter Bekannter, er war mein erster Ansprechpartner."
TBB-Coach Henrik Rödl freut sich auf seine ehemaligen Schützlinge heute Abend. "Es sind zwei Spieler, mit denen es immer großen Spaß gemacht hat, zusammenzuarbeiten. Deswegen halte ich auch sehr gerne mit ihnen Kontakt."
Nach dem Auftaktsieg gegen Braunschweig und der Niederlage in Weißenfels am letzten Sonntag steht sein Team nun vor einer schwierigen Aufgabe.
"Quakenbrück hat ein sehr starkes Team. Ihr großer Vorteil ist, dass sie sehr viele Spieler aus der vergangenen Saison halten konnten", sagt Rödl. "Für mich sind sie ein Kandidat für das Playoff-Halbfinale, wenn nicht sogar für das Finale."
Dennoch sieht er sein Team nicht chancenlos gegen die Drachen. "Wenn bei uns alles passt, ist vieles möglich." Personell kann der 45-Jährige aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den langzeitverletzten Laurynas Samenas sind alle Spieler mit dabei.
Seiferth hat jedenfalls jede Menge Respekt vor seinem alten Team. "Die TBB ist eine Mannschaft, die mit sehr hoher Intensität zur Sache geht. Sie werden gegen uns viel Gas geben, das wird ein hartes Stück Arbeit."
Für seinen Aufenthalt in Trier sind übrigens auch einige Treffen mit alten TBB-Kollegen geplant: "Drei, vier SMS habe ich schon mal verschickt", berichtet der 2,09-Meter-Center. mfr