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Basketball-Bundesliga: TBB Trier kassiert bittere Niederlage in Oldenburg

Basketball-Bundesliga: TBB Trier kassiert bittere Niederlage in Oldenburg

Die Auswärtstour endet ohne Punkte: Basketball-Bundesligist TBB Trier hat am Dienstagabend mit 66:68 (29:38) bei den EWE Baskets Oldenburg verloren. Die hoch favorisierten Gastgeber zitterten sich mit Glück zum Sieg.

(AF) Eine Minute vor Schluss: Rickey Paulding trifft zum 67:65. Es ist die bis dahin höchste Oldenburger Führung im ganzen Spiel! Das hatte Trier dominiert – über fast die komplette Spielzeit. Die TBB hatte mit 18 Punkten vorn gelegen. Aber wie schon zwei Tage zuvor in Bremerhaven stand am Ende eine knappe, bittere Niederlage.

Oldenburg hatte nach der klaren Niederlage gegen Tübingen unter Druck gestanden. Davon profitierten die Trierer, die selbstbewusst in die Partie gingen. In den ersten Minuten stand TBB-Center Maik Zirbes im Fokus – sowohl mit Blocks und den ersten Punkten im Spiel, aber auch mit drei Fouls, die er sich im ersten Viertel abholte. Die TBB hinterließ bei den Niedersachsen mächtig Eindruck. Während die Gastgeber viele Punkte liegen ließen, lief es bei der TBB nach Wunsch. Das erste Viertel ging mit 18:12 an das Team von Henrik Rödl.

Im zweiten Abschnitt bauten die Trierer den Vorsprung aus: Flügelspieler Philip Zwiener hatte schon in der ersten Halbzeit zehn Punkte auf dem Konto, am Ende waren es 15. Bei der ersten zweistelligen Führung der Trierer – dem 27:16 durch Oli Clay – sah sich der Oldenburger Trainer Predrag Krunic zur ersten Auszeit genötigt. Mit 38:29 gingen die Trierer in die Halbzeit. Krunic dürfte in der Pause einiges zu monieren gehabt haben. Aber auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war Rödls Team besser eingestellt. Schon Mitte des dritten Viertels hatten die Trierer mehr Punkte erzielt als beim letztjährigen Oldenburg-Trip im ganzen Spiel: Mit 48:81 kam die TBB damals unter die Räder. Nun stand es zum Entsetzen der Heim-Fans zwischenzeitlich 33:50! Oskar Faßler erhöhte per Dreier sogar auf 56:38.

Das war der Punkt, an dem Oldenburg aufdrehte und bei den Trierern nach dem strammen Programm die Kräfte schwanden. Mit einem 9:0-Lauf vor Viertelende brachten sich die „Donnervögel“ in Schlagweite. Paulding & Co rückten immer näher. Die schon in Bremerhaven aufopferungsvoll kämpfenden Trierer wollten sich über die Ziellinie retten, schafften das aber nicht.

TBB Trier: Zwiener 15, Stewart 10, Evans 9, Dojcin 8, Faßler 8, Joyce 7, Clay 4, Zirbes 4, Bynum 1

Oldenburg (beste Schützen): Paulding 17, Stevic 16, Lukauskis 9

Viertel: 12:18, 29:38 (Halbzeit), 47:56, 68:66