Basketball: Die Bundesliga 2011/12: Nicht nur dank Bayern München stark wie noch nie

Basketball: Die Bundesliga 2011/12: Nicht nur dank Bayern München stark wie noch nie

Die Liga blickt auf Bayern München: Cheftrainer Dirk Bauermann peilt mit dem Aufsteiger hohe Ziele an. Die Bayern gehören neben Bamberg, Alba Berlin und Oldenburg zum Kreis der Titelanwärter.

Trier. Bei der Europameisterschaft im September in Litauen waren Europas Topteams noch eine Nummer zu groß für die deutsche Nationalmannschaft - trotz NBA-Hilfe von Dirk Nowitzki und Chris Kaman. In punkto Liga will die BBL aber schon bald auf Augenhöhe mit den Südeuropäern sein. BBL-Geschäftsführer Jan Pommer will die Liga bis 2020 zur stärksten in Europa machen. Schon in der Saison 2011/12 dürfte die BBL eine spielerische Qualität haben wie noch nie zuvor. Dazu tragen auch die Aufsteiger bei. Würzburg - die alte Heimat von Nowitzki - kehrt in die Liga zurück. Noch deutlich mehr Strahlkraft hat aber der Aufstieg von Bayern München - die große Basketball-Zeit des Fußball-Rekordmeisters liegt schon ein paar Jahrzehnte zurück. Aber das soll sich bald ändern: Bauermann hat nach dem souveränen Titel in der zweiten Liga noch einmal richtig aufgerüstet. So wechselten unter anderem Robin Benzing (Ulm), Jan-Hendrik Jagla (Ankara) und Philipp Schwethelm an die Isar. Das Maß der Liga will aber ein anderes Team aus Bayern bleiben - Chris Flemings Bamberger waren im letzten Jahr eine Klasse für sich. Mit Julius Jenkins (Alba) wechselte ein Topstar der Liga zum amtierenden Double-Sieger. Für Schlagzeilen hat im Sommer auch Alba Berlin gesorgt. Aus Frankfurt kam nicht nur Trainer Gordon Herbert, sondern auch der beste Spieler der vergangenen Saison: DaShaun Wood geht künftig für Alba auf Korbjagd. Im Gegenzug vertraut Frankfurt nun auf die Dienste von Ex-Alba-Trainer Muli Katzurin. Auch die im letzten Jahr eher enttäuschenden Oldenburger haben sich massiv verstärkt und große Namen wie Ex-NBA-Profi Bobby Brown oder Ronnie Burrell nach Niedersachsen geholt. AF

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