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Basketball: Die Gladiators und die „Psychospielchen“ aus Chemnitz

Basketball: Die Gladiators und die „Psychospielchen“ aus Chemnitz

Wieso sich Gladiators-Trainer Marco van den Berg vor dem Beginn der Playoff-Viertelfinal-Serie am Freitag gegen die Niners Chemnitz über den Gegner wundert.

Diese Woche ist anders bei den Römerstrom Gladiators Trier. "Absolut anders" sei die Stimmung im Team, berichtet Trainer Marco van den Berg, "positiv anders, alle sind gut drauf, freuen sich sehr auf den Beginn der Playoffs". Vor dem ersten Playoff-Viertelfinalduell bei den Niners Chemnitz am Freitagabend (19.30 Uhr) kann Triers Trainer auf den gesamten Kader zurückgreifen. Alle sind fit, auch die zuletzt angeschlagenen Joey van Zegeren und Jack Eggleston. "Das ist ein tolles Gefühl. Wir sind absolut bereit", betont der Coach.

Aus Chemnitz fliegenderweil erste Giftpfeile in Richtung Trier. Wie Marco van den Berg berichtet, versuchten die Sachsen, die Gäste von der Mosel mit "psychologischen Spielchen" aus dem Konzept zu bringen. "Auf Anfrage haben sie uns ungewöhnliche Trainingszeiten gewährt", berichtet der 51-Jährige. Nach der Anreise am Donnerstagabend dürfe sein Team erst um 20.30 Uhr in die Trainingshalle, am Spieltagsmorgen schon um 9.45 Uhr. "Das sind ungewöhnliche Zeiten, normal wäre 18 bis 19.30 Uhr am Abend vor dem Spiel und 11 bis 12 Uhr am Spieltag." Aber so sei es nun eben, sein Team habe kein Problem damit. "Sie denken scheinbar, dass sie ohne solche Spielchen nicht gegen uns bestehen können, dann sollen sie es machen", findet der Niederländer. "Fest steht allerdings: Wenn sie zu uns nach Trier kommen, wird es solche Spielchen nicht geben, wir brauchen so etwas nicht. Sie werden bei uns die Trainingszeiten erhalten, die sie sich wünschen."

Ohnehin, so betont der Coach, habe er großen Respekt vor der sportlichen Entwicklung der Sachsen. "Sie haben eine starke Saison gespielt, Coach Rodrigo Pastore stellt sein Team hervorragend ein, sie spielen einen sehr geduldigen und überlegten Basketball." Dennoch habe er allergrößtes Vertrauen in sein Team. "Wie gesagt, wir sind gut drauf und Chemnitz ist nicht unschlagbar", betont van den Berg.
Viertelfinal Duell Nummer eins am Freitag in Chemnitz wird <strong>nicht live im Internet übertragen.