Basketball: Die TBB Trier spielt zum Auftakt der Bundesliga-Saison in Würzburg - Schwierige Aufgabe

Basketball: Die TBB Trier spielt zum Auftakt der Bundesliga-Saison in Würzburg - Schwierige Aufgabe

Der Saisonauftakt in der Basketball-Bundesliga wird für die Treveri Basketball AG bei den s.Oliver Baskets Würzburg (Montag, 17 Uhr, s.Oliver-Arena) eine ganz harte Nuss - und das hat gleich mehrere Gründe.

Würzburg. "In Würzburg zu spielen war immer schwer", sagt Trainer Henrik Rödl, der als Aktiver oft genug in der Heimatstadt von Dirk Nowitzki zu Gast war, über das Auswärtsspiel der TBB Trier am Montag. "Die Halle ist nach heutigen Maßstäben klein, und sie ist laut. Und sie wir im ersten Heimspiel nach dem Wiederaufstieg noch lauter sein."
Dazu sind die Baskets, die vor einigen Jahren aus finanziellen Gründen die Liga verlassen mussten, finanziell gesundet und haben auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen. Erster Eckpfeiler im neuen sportlichen Konzept war der Ex-Göttinger Trainer John Patrick, der gleich drei Akteure mitbrachte. Dazu kamen noch einige andere namhafte Akteure. Somit sind die Mainfranken "alles mögliche, aber kein typischer Neuling".
Die Frage an Rödl, welche Art Basketball zu spielen in Würzburg grade praktiziert wird, beantwortet der Coach kurz und bündig: "Wie in Göttingen." Was das bedeutet, hat in der Bundesliga schon mancher Experte mit Bezeichnungen versehen, die sich nicht schmeichelhaft anhören, aber eine schwierige Aufgabe verheißen. Da ist schon mal von Guard-Terror oder Chaosbasketball die Rede.
Treffen mit einem Ex-Trierer


So sieht es für den Außenstehenden aus; für Trainer John Patrick hat alles System. Was er damit anrichten kann, zeigte er im vergangenen Jahr im ersten Saisonspiel mit Göttingen in Trier, als sein Team an der Mosel mit 70:46 gewann. "Er wird keinen meiner Spieler mehr mit diesem Stil überraschen können", sagt Rödl, "aber es gäbe sicher einfachere Aufgaben zum Saisonstart als diese. Zumal Philipp Zwiener im Training am Donnerstag umgeknickt ist und John Bynum sich seit zwei Wochen mit einer Fußverletzung plagt. Beide können aber antreten", zeigt sich Rödl optimistisch. Er und sein Team treffen auch auf den Ex-Trierer Oliver Clay, der vor dieser Saison nach Würzburg gewechselt ist.

TBB Trier: Linhart, Joyce, Saibou, Zwiener, Dojcin, Faßler, Seiferth, Gallup, Picard, Picard, Zirbes, Bynoum

s. Oliver Baskets Würzburg:: King, Harris, Elliott, Brown, Zazai, Kleber, Jacobson, Clay, Little, Boone, Henneberger