1. Sport
  2. Basketball

Basketball: Gladiators empfangen heute die Rockets aus Thüringen

Basketball: Gladiators empfangen heute die Rockets aus Thüringen

In der Zweiten Basketball-Bundesliga haben die Römerstrom Gladiators Trier an diesem Samstag das ambitionierte Team der Oettinger Rockets aus Gotha/Erfurt zu Gast in der Arena Trier. Trier muss wegen der Verletzung von Simon Schmitz auf die jungen Spieler setzen - Trainer Marco van den Berg sieht darin eine Chance.

Trier. Wenn der mit Abstand beste Point Guard bei einem Basketballteam verletzt fehlt, ist das normalerweise Grund zur Sorge. Bei den Trierer Zweitliga-Basketballern ist das etwas anders. Zumindest Trainer Marco van den Berg sieht vor dem Heimspiel der Gladiators gegen die Rockets Erfurt in der Arena (heute, Samstag, 19 Uhr) nämlich in dem Ausfall von Simon Schmitz (zog sich vergangenen Samstag in Paderborn eine Gehirnerschütterung zu, wir berichteten) eine Chance für das Team.

"Dass Simon Schmitz nicht spielen kann, ist in der Entwicklung der Mannschaft eine Herausforderung. Denn jetzt werden sich die jungen Spieler wie Thomas Grün und Rupert Hennen zeigen müssen. Aber das ist auch eine große Chance für beide", sagt van den Berg. Außer den beiden langzeitverletzten Pablo Coro und Thomas Henkel sind ansonsten alle Spieler fit, auch der umgeknickte Nils Maisel kann heute spielen.

Mit den Oettinger Rockets Erfurt kommt ein Team nach Trier, das den Aufstieg in die Bundesliga auf der Agenda hat. Bis zur Vorsaison spielten die Thüringer noch in Gotha (und nannten sich dementsprechend), nun aber sind sie in die größere Halle nach Erfurt gewechselt, was auch den Anspruch auf den Aufstieg unterstreicht. "Gotha - oder Erfurt - hat die klare Ansage gemacht, in die BBL zu wollen. Es ist auch eine der stärksten Mannschaften der Liga", urteilt Triers Coach van den Berg und erklärt weiter: "Aber bei Gotha und bei uns ist es ähnlich: Beide Mannschaften befinden sich noch in der Entwicklung und sind noch nicht da, wo sie hinwollen."

Van den Berg gehe in dieses Spiel wie in jedes andere auch: "Wir nehmen uns immer vor, ein Spiel zu gewinnen." Auch gegen einen starken Gegner wie die Rockets versuche das Team immer gleich zu agieren: "Wir wollen in der Defense und mit den Rebounds einen Grundstein legen und dann in der Offense guten Teambasketball spielen", sagt van den Berg. "Wir wissen natürlich, was die Stärken von Gotha sind, und wir haben die Mannschaft auch darauf eingestellt. Ihre Wurfquoten sind zum Beispiel sehr gut und sie haben eine vernünftig ausgespielte Offense."

Gegen ein Spitzenteam werden wieder viele Zuschauer in der Arena erwartet. Van den Berg: "Ich wünsche mir, es werden 3000."