Basketball: Gladiators spielen heute in Heidelberg, Sonntag gegen Jena

Trier · Zwei Spiele an einem Wochenende: Heute Abend treten die Gladiators Trier bei den MLP Academics Heidelberg an (19.30 Uhr). Am Sonntag empfangen die Gladiatoren dann den Tabellenzweiten Science City Jena in der Arena (17.30 Uhr).

Trier. Wenn alles optimal läuft, dann wird Benedikt Breiling am Ende dieser Woche dreifachen Grund zum Feiern gehabt haben: Nachdem der Flügelspieler der Gladiators Trier am vergangenen Montag seinen 24. Geburtstag gefeiert hat, steht für ihn und seine Teamkollegen heute Abend das Auswärtsspiel bei den MLP Academics Heidelberg an (19.30 Uhr), am Sonntag kommt dann der Tabellenzweite Science City Jena in die Arena Trier (17.30 Uhr). "Zwei Liga-Spiele an einem Wochenende sind schon außergewöhnlich, aber wir sind konditionell wie mental fit, das wird für uns kein Problem", sagt Breiling.
Heidelberg belegt aktuell Tabellenplatz zwölf, hat vier Spiele gewonnen, drei verloren - unter anderem auswärts bei den hoch gehandelten Hamburg Towers (77:75). "Sie haben gegen Topteams wie Jena, Gotha oder Nürnberg nur knapp verloren und 30 bis 35 Minuten sehr gut mitgehalten - das wird nicht leicht für uns, aber wenn wir von Anfang Dampf machen, können wir dieses wichtige Spiel gewinnen."
Einer der Stars im Team von Trainer Branislav Ignjatovic ist Johannes Lischka. Bei dem 25-Jährigen wurde im November 2013 ein Gehirntumor diagnostiziert und operativ entfernt - mit den Folgen hatte er lange zu kämpfen. Seit Sommer spielt der frühere Bundesligaspieler nun für Heidelberg, erzielt im Schnitt elf Punkte und sammelt zwei Assists pro Spiel.
Die Gladiators reisen heute Vormittag an den Neckar. Nach dem Heimsieg über Nürnberg vom vergangenen Samstag möchten sich die Trierer weiterhin in den Playoff-Rängen festsetzen. "Wir wachsen als Team, bei uns spielt einer für den anderen", sagt Breiling, "das sieht man alleine schon daran, dass alle die Faust nach oben recken, wenn einer von uns punktet - es stimmt im Team." Breiling selbst kommt immer besser in Fahrt. Knapp sieben Punkte erzielt der starke Distanzschütze im Schnitt. Auch gegen Nürnberg versenkte er wieder zwei Dreier im Korb - in einer Spielphase, in der sein Team schwächelte. Doch nicht nur dafür gab's Lob vom Trainer. Marco van den Berg betont zudem: "Er hat auch ganz bedeutende Rebounds gesammelt, Benedikt ist enorm wichtig fürs Team." mfr
Das Auswärtsspiel der Gladiators Trier bei den Academics Heidelberg ist nicht live im Fernsehen oder Internet zu sehen. Es gibt jedoch einen Liveticker unter <%LINK auto="true" href="http://www.zweite-basketball-bundesliga.de" class="more" text="www.zweite-basketball-bundesliga.de"%>. Am Sonntag steht bereits das nächste Heimspiel an: Um 17.30 Uhr treffen die Trierer dann in der Arena auf das Spitzenteam Science City Jena.

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