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Basketball: Gladiators Trier verlieren in Jena mit 55:67

Gladiators Trier
Gladiators Trier FOTO: Gladiators Trier
Jena. Fast 1000 Kilometer haben die Gladiators Trier an einem Tag abspulen müssen – ohne Erfolg. Die Basketballer unterlagen in der Pro.A mit 55:67 beim Aufstiegskandidaten Jena. Lange hielten sie mit, dann kam der Einbruch. Florian Schlecht

Als es auf die Nerven ankam, blieb Oliver Clay cool. 51:50 führte Jena wenige Minuten vor Schluss hauchdünn gegen die Gladiators, die drauf und dran waren, dem Aufstiegsaspiranten die erste Heimspiel-Niederlage der Saison zu verpassen. Doch dann behielt der Ex-Trierer ein ruhiges Händchen, warf alle acht folgenden Punkte für sein Team - und Jena zog davon.

Mit einer Zwölf-Punkte-Niederlage mussten die Gladiators abreisen. Sie zeigten aber, mit den großen Mannschaften in der Liga mithalten zu können. Abstellen müssen sie aber die Unkonzentriertheiten, die sich in der Schlussphase häuften. 29 Ballverluste waren am Ende zu viel, um in Jena zu gewinnen.

Moral zeigten sie dagegen. Von 13:13 entglitt ihnen das Spiel bis zum 13:23, ehe eine Auszeit von Trainer Marco van den Berg die nötige Ruhe brachte. Noch vor der Pause glich Brandon Lloyd Spearman mit einem verrückten Wurf - der Ball war zuvor beinahe im Seitenaus - aus. Im dritten Viertel gelang gar die Führung. Doch Jena hatte Clay - und der die besseren Nerven.

Punkte für Trier: Smit (16), Schmitz (10), Evans (9), Spearman (5), Eggleston, Raffington, Weber (je 4), Kratzborn (3).
Viertelstände: 18:13, 30:28, 44:43, 67:55.
Heimspiel

Sieben auf einen Streich? Das ist bekannt aus dem Märchen vom tapferen Schneiderlein. Geschrieben haben es die Gebrüder Grimm. Sie kommen aus Hanau - und genau das ist der Gegner, den die Gladiators Trier schon am Sonntag, 13. März, 17.30 Uhr, in der Arena bezwingen wollen, um den siebten Heimsieg in Folge einzufahren. Trainer Marco van den Berg warnt vor fehlender Kraft nach der langen Jena-Reise und vor dem Gegner. "Sie sind stark unter dem Korb", sagt der Niederländer.