1. Sport
  2. Basketball

Basketball: Gladiators Trier verlieren mit 76:83 in Paderborn

Basketball: Gladiators Trier verlieren mit 76:83 in Paderborn

Erste Hälfte hui, zweite Hälfte pfui: Die Römerstrom Gladiators Trier haben am Samstagabend ihr Spiel in der Zweiten Basketball-Bundesliga in Paderborn mit 76:83 klar verloren.

Uni Baskets Paderborn - Römerstrom Gladiators Trier 83:76 (17:18, 39:40, 62:54)

Die Gladiators verlieren ihr Auswärtsspiel in Paderborn. Während die Moselaner in den ersten beiden Vierteln nichts anbrennen ließen, sorgten zu viele Fehler in der zweiten Halbzeit für zu klare Rückstände. Die Uni Baskets Paderborn verteidigten gegen Ende clever und ließen Trier nicht mehr rankommen.

Im ersten Viertel hielt Trier Paderborn meist auf Distanz. Ab dem 5:5 gerieten die Gladiators nie in Rückstand. Den Viertelendstand von 17:18 verdankten die Paderborner nur den letzten zwei Minuten auf der Uhr, als sie einen Sieben-Punkte-Rückstand beinahe aufholten.

Ähnlich lief es im zweiten Viertel. Marco van den Bergs Schützlinge hielten immer mindestens einen Ausgleich, nie führten die Uni Baskets. John Eggleston war in der ersten Hälfte des Spiels mit zehn Punkten bester Trierer, bei Paderborn machte Phillip Daubner elf Punkte in den ersten beiden Vierteln. Trier sorgte mit reichlich Rebounds für klare Verhältnisse unter dem Korb.

Erst Anfang des dritten Viertels kam Paderborn erstmals nach der kurzen Startphase zu Spielbeginn in Front. Und die Baskets bauten den Vorsprung aus, zwischendrin auf acht Zähler. Paderborn machte auch unmögliche Punkte während einiger Foulspiele der Trierer und hielt die Moselaner damit klar auf Distanz.

Trier haderte mit vielen Turnovers, gaben den Ball oft unnötig an die Gastgeber ab. Vor allem dieser Fehler wegen kamen die Gladiatoren aus der Römerstadt nicht näher als fünf Punkte ran an die Uni Baskets und gingen nach zwei guten ersten Vierteln mit einem 62:54 für Paderborn in den letzten Spielabschnitt.

Eine clevere Verteidigung der Paderborner von Coach Uli Naechster und weitere spektakuläre Punkte auch von außerhalb des Halbkreises machten es für Trier nahezu unmöglich, noch mal ranzukommen, trotz der weiter klaren Dominanz unter dem Korb. Auch in den letzten zwei Minuten, als die Gladiators wieder aufdrehten und vor allem über Freiwürfe Chancen hatten, zu verkürzen, spielten die Nerven nicht ganz mit, Simon Schmitz und Kevin Smit ließen wichtige Punkte an der Linie liegen. Ein deutliches 83:76 für Paderborn mit der Schlusssirene war die logische Konsequenz.

Bei Paderborn sorgte nach 40 Spielminuten Matt Vest für die meisten Punkte (16), bei Trier Simon Schmitz (13)