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Basketball-Liga ProA: Probleme mit den geplanten Spielübertragungen der Spiele

Basketball-Liga ProA: Probleme mit den geplanten Spielübertragungen der Spiele

In der neuen Zweitliga-Saison sollten alle Spiele live im Internet übertragen werden. Doch nach Volksfreund-Informationen klappt das nicht. Woran hapert’s und was heißt das für Trier?

Eigentlich sollte in der neuen Zweitliga-Saison alles professioneller werden. Fälle wie die Playoff-Viertelfinalspiele Nummer eins und drei der vergangenen Saison, als die Römerstrom Gladiators Trier bei den Niners Chemnitz antraten und es keine Liveübertragung im Internet zu sehen gab, sollten der Vergangenheit angehören.

Am 30. Juni verkündete die 2. Basketball-Bundesliga in einer Pressemitteilung: "Neu in 17/18 ist ebenfalls [...] die Vollabdeckung aller ProA-Spiele via Livestream." Die Vereine, so hieß es, hätten sich für die Live-Berichterstattung auf einen gemeinsamen Partner geeinigt und die Geschäftsführung der 2. Basketball-Bundesliga mit der Gesamtvermarktung betraut. Bei diesem "gemeinsamen Partner" soll es sich um die airtango AG handeln, die bisher unter anderem die Livestreams von ProA-Ligist Crailsheim produzierte. Weiter hieß es in der ProA-Mitteilung aus dem Juni: "Der neue Partner, die Vereine sowie das Kölner Office nutzen den Sommer intensiv dazu alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, dass ab September eine professionelle Übertragung aus jeder Halle gewährleistet ist." Die Zeit, in der jeder Club selber entscheidet, ob er seine Heimspiele im Netz überträgt oder nicht, sollte vorbei sein.

Auf Basis eines einheitlichen, ligaweiten Standards sollten die Übertragungen künftig ablaufen - sollten. Denn nach Informationen des Trierischen Volksfreunds wird aus den Plänen der ProA vorerst nichts. Es hakt anscheinend an der Umsetzung des Projekts. Wie mehrere Quellen dem TV berichten, steht das notwendige Streaming-Equipment für die einzelnen Hallen noch nicht zur Verfügung, um - wie angekündigt - alle Spiele der am 22. September mit dem Spiel Vechta gegen Trier beginnenden Spielzeit zu übertragen. Wie zu hören ist, sehen neue Planungen nun vor, die Ligaspiele erst ab dem 8. Spieltag zu zeigen. Bis dahin soll es an den Clubs sein, ihre Spiele im Netz zu übertragen oder eben nicht.

Stimmen diese Informationen, dass es nichts wird, mit der "Vollabdeckung aller ProA-Spiele via Livestream" ab dem 1. Spieltag? Auf TV-Anfrage heißt es dazu am Donnerstag vonseiten der ProA in Köln: "Kein Kommentar".

Immerhin eine gute Nachricht gibt's für alle Trierer Fans, die am Freitag nicht mit nach Vechta reisen können: Wie aus Basketballkreisen zu hören ist, wird der Auftritt der Gladiatoren in Vechta im Netz zu sehen sein. Nach TV-Informationen werden die Niedersachsen die Übertragung selbst auf die Beine stellen.

Achim Schmitz, Geschäftsführer der Gladiators, möchte sich zu dem ganzen Thema nicht äußern. Er sagt nur so viel: "Sollte es aus irgendwelchen Gründen so kommen, dass unser erstes Heimspiel am 8. Oktober gegen Hagen nicht durch den von der Liga organisierten Livestream gezeigt wird, werden wir überlegen, ob wir das Spiel aus eigener Kraft übertragen."Extra: ERKÄLTUNGSWELLE IM TEAM

Stefan Ilzhöfer hat's erwischt. Nachwuchsspieler Samuel Keusen ebenso und auch Routinier Jermaine Bucknor hat sich am Donnerstag mal zum Arzt begeben. Eine Woche vor Saisonbeginn laufen die Nasen, kratzen die Hälse bei den Römerstrom Gladiators Trier - mehrere Jungs von Coach Marco van den Berg hat eine Erkältungswelle erwischt. "Ich hoffe, dass es nicht noch mehr werden", betont der Trainer. Derweil hat Johannes Joos nach Leistenproblemen wieder locker mit dem Training begonnen. Zudem soll Kilian Dietz in der kommenden Woche mit Lauftraining beginnen, berichtet van den Berg. "Vechta kommt für Kili aber definitiv zu früh", so der Coach.