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Basketball: Nach dem Sieg folgt die Panne

Trier. Trier (mfr) Als eigentlich schon alles gelaufen war, der knappe 67:66-Sieg bei Liga-Konkurrent Hanau für die Römerstrom Gladiators Trier am Mittwochabend eingetütet war, wurde es noch mal anstrengend für die Jungs von der Mosel: Auf dem 200-Kilometer-Heimweg aus Hessen steckte das Team plötzlich fest. Das Problem: eine Panne am Teamfahrzeug.

"Wir waren erst gegen 2.30 Uhr zu Hause", berichtet Neuzugang Stefan Ilzhöfer. Der 21-Jährige absolvierte gegen Hanau sein erstes Spiel für die Gladiatoren, blieb allerdings noch ohne Punkte. "Stefan braucht noch Zeit, um sich einzugewöhnen", betont Coach Marco van den Berg. Der Niederländer lobte sein Team dafür, dass es den Playoff-Anwärter Hanau trotz der Ausfälle von Kilian Dietz und Johannes Joos bezwingen konnte - "wir haben vorher noch nie in Hanau gewonnen" - doch van den Berg sparte auch nicht mit Kritik: "Es kann nicht sein, dass in der zweiten Hälfte - bis auf zwei Punkte von Dranginis - nur Justin Alston und Simon Schmitz treffen." Einige im Team hätten ein Problem mit dem physischen Spiel der Hessen gehabt, so der Coach. Am Samstag (19 Uhr) geht's in der Arena Trier gegen Den Bosch.