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Basketball: Ralph Held soll heute in Oldenburg verabschiedet werden

Basketball: Ralph Held soll heute in Oldenburg verabschiedet werden

Wird Ralph Held der neue Trainer der Gladiators Trier? Nach TV-Informationen soll der 57-Jährige heute bei seinem alten Arbeitgeber verabschiedet werden. Trierer Vereinsverantwortliche äußern sich nicht zur Personalie.

Trier. Jetzt steht er also fest, der neue Name des Trierer Profi-Basketballvereins: Gladiators Trier. Am Mittwoch ist er gemeinsam mit dem neuen Logo und dem neuen Manager Michael Lang auf einer Pressekonferenz in der Arena Trier vorgestellt worden (der TV berichtete). In Zukunft werden in der Arena nun die Gladiatoren von der Mosel auf Körbejagd gehen - die Farben bleiben grün-weiß.
Wer das Team trainieren wird, bleibt offiziell weiterhin ein Geheimnis. Vonseiten des Vereins heißt es dazu am Donnerstag: "Kein Kommentar." Nach TV-Informationen verdichten sich allerdings die Hinweise, dass Ralph Held der neue Gladiators-Coach werden soll. Held ist derzeit als Nachwuchskoordinator und Co-Trainer beim Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg beschäftigt. Wie aus dem Norden zu vernehmen ist, soll der 57-Jährige am heutigen Freitag allerdings offiziell in Niedersachsen verabschiedet werden. Wohin es ihn zieht, werde allerdings noch nicht verkündet, heißt es. Ralph Held arbeitet seit 2002 für die Oldenburger. Damals kam er als Assistent von Cheftrainer Don Beck aus Trier in den Norden. An der Mosel war er sieben Jahre lang die rechte Hand von Beck. Zudem arbeitete er früher als Sportlehrer am Bitburger St.-Willibrord-Gymnasium.
Als Don Beck nach fünf Jahren gehen musste, behielt Held auch unter dem folgenden Cheftrainer Predrag Krunic seinen Posten als Co. Nachdem auch Krunic im März 2012 entlassen wurde, übernahm Held das Team für den Rest der Saison als Interims-Cheftrainer. Beim neuen Chefcoach Sebastian Machowski wurde er in der folgenden Saison wieder zum Assistenten.
Neben dieser Arbeit engagiert sich Ralph Held in der Jugendarbeit der Baskets. Als Nachwuchskoordinator arbeitete er bisher für die Weser-Ems-Akademie, die mit ihren Teams in der NBBL und der JBBL vertreten ist. Held hat sich in den vergangenen Jahren auch einen Namen in der Jugendtrainer-Ausbildung gemacht. Er besitzt eine A-Lizenz. mfr