Basketball: Römerstrom Gladiators Trier reisen heute zum Tabellennachbarn Paderborn

Basketball: Römerstrom Gladiators Trier reisen heute zum Tabellennachbarn Paderborn

Und wieder auswärts: Nach der Niederlage in Dresden steht für die Römerstrom Gladiators Trier am Samstag der nächste Auftritt in fremder Halle an. Diesmal geht´s zu den Paderborn Baskets (19.30 Uhr/www.sportdeutschland.tv). Bei den Ostwestfalen spielt ein Saarländer, dessen Name in Trier sehr bekannt ist.

Ivan Buntic. Foto: privat. Foto: (g_sport

Trier/Paderborn. Im Sommer, sagt Ivan Buntic, nach Ende der Basketballsaison, ziehe es ihn meist immer wieder nach Hause ins Saarland. "Viele Freunde wohnen dort noch und meine Familie natürlich auch", erzählt der 25-Jährige am Freitag im Gespräch mit dem TV. Zu Hause, das ist für den 2,08 Meter großen Center der Baskets Paderborn Völklingen-Ludweiler. Dort ist Buntic aufgewachsen, dort hat er seine ersten Schritte auf dem Basketballfeld gemacht.

Buntic stammt aus einer basketballverrückten Familie: Beide Elternteile spielten in Kroatiens erster Liga, Vater Robert später in Deutschland in der zweiten Bundesliga. Auch sein jüngerer Bruder Luka liebt den Sport. Er spielte lange für die TBB Trier, mittlerweile läuft er für Rostock in der dritten Liga auf.

Auch Ivan Buntic spielte für Trier. In der Saison 2009/2010 trug der Deutsch-Kroate das grün-weiße Trikot in der Nachwuchs-Bundesliga (NBBL). Wenn Buntic am heutigen Samstagabend mit den Baskets Paderborn auf die Römerstrom Gladiators Trier trifft (19.30 Uhr/Paderborn) ist es daher ein Treffen mit alten Bekannten für ihn. "Das ist schon ein besonderes Spiel", gesteht Paderborns Mann mit der Trikotnummer 14, der bereits seine dritte Saison in Ostwestfalen verbringt. Trier, so sagt er, sei immer ein kleines Stück Heimat für ihn geblieben. "Ich kenne noch den einen oder anderen wie zum Beispiel Kilian Dietz oder auch Johannes Joos, mit dem ich in Kirchheim zusammen gespielt habe."

Buntics Team liegt in der Tabelle aktuell einen Platz hinter den Gladiators, am letzten Wochenende gab's einen Sieg gegen Team Ehingen Urspring. "Wir wollen in die Playoffs", betont der Völklinger. Das Team von Trainer Uli Naechster ist im Vergleich zum letzten Jahr weitgehend zusammengeblieben. Hat mit Till Glogger zudem einen starken deutschen Power Forward hinzubekommen. Der 2,04-Meter-Mann kam von der University of Maine nach Ostwestfalen und hat in den ersten fünf Saisonspielen beeindruckende Leistungen aufs Parkett gelegt (20 Punkte und fünf Rebounds im Schnitt). "Wir müssen den Heimvorteil gegen Trier nutzen, aber wissen auch, dass da ein sehr strukturiertes Team zu uns kommt, das auf jeder Position gut besetzt ist und mit Brandon Spearman einen Spieler hat, der jedes Spiel entscheiden kann."
Triers Flügelspieler Kevin Smit hat derweil sehr gute Erinnerungen an Paderborn: "In der letzten Saison haben wir dort unseren ersten Auswärtssieg gefeiert - wäre doch schön, wenn es auch diesmal mit einem Sieg klappen würde." Smit, der bei der Niederlage in Dresden in der vergangenen Woche zu den stärksten Gladiatoren zählte, berichtet von einer harten Trainingswoche. "Die Niederlage in Dresden war ärgerlich, wir werden daraus lernen, haben stark an unserer Eins-gegen-Eins-Defense gearbeitet."
Gladiators Trainer Marco van den Berg hofft zudem, dass die Trefferquote seiner Jungs in Paderborn deutlich besser wird als noch in Sachsen. "Wir sind ein Team von Schützen, wenn unsere Würfe fallen, dann ist es schwierig, uns zu schlagen."
Wer nicht mit zum Auswärtsspiel nach Paderborn reisen kann, hat die Möglichkeit, das Spiel im Internet unter www.sportdeutschland.tv zu verfolgen