Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 22:13 Uhr

Basketball: TBB unterliegt in Ludwigsburg knapp mit 69:74

FOTO: Lisa Löwe
Ludwigsburg. Zu Hause eine Macht, auswärts dagegen nur ein Schatten ihrer selbst: Die TBB Trier unterlag bei den MHP-Riesen Ludwigsburg am Freitagabend im Meisterschaftsspiel der Beko Basketball-Bundesliga trotz einer Aufholjagd nach verschlafenem erstem Viertel mit 69 : 74 Jürgen C. Braun

Die Rödl-Truppe machte es den Schwaben zu Beginn der Parte leicht. Obwohl die "Riesen" nicht gerade dominant begannen, schenkten ihnen die Gäste viele leichte Bälle durch technische Fehler. Die TBB wirkte fahrig und unkonzentriert im ersten Viertel, so dass die Ludwigsburger stets in Führung lagen. Beim Stande von 17:10 nach knapp acht Minuten Spielzeit für den Gegner nahm Coach Henrik Rödl die erste Auszeit. Die Ansprache verlief lautstark und emotional.

Aber Trier war in der Offense zu harmlos, stellte die "gelbe Wand" der Hausherren in der Defense vor keine allzu großen Probleme. Die aggressive Mann-Mann-Verteidigung des Gegners bereitete den Trierern große Probleme. Schon nach dem ersten Viertel hatten die Schwaben beim 28 : 15 die Weichen scheinbar gestellt. Nur neun Würfe der TBB aus dem Feld gegenüber deren 17 des Gegners waren eine deutliche Sprache im ersten Viertel.

Die permanente Ganzfeld-Verteidigung der Ludwigsburger stellte die "Grünen" weiter vor große Probleme. Die TBB kam zu keinen leichten Punkten, traf von draußen zu schwach und war auch unter den Körben im Rebound meist unterlegen. Als nach wenigen Minuten des zweiten Spielabschnittes auf Trierer Seite auch noch Vitalis Chikoko angeschlagen auf die Bank musste, schwanden die Chancen der Gäste zusehends. Doch je länger die Partie dauerte, umso mehr kämpften sie sich in die Begegnung zurück. So wollte man sich dann doch nicht auf Dauer vorführen lassen.

Hinzu kam, dass sich Trier immer besser auf den Ludwigsburger ehemaligen Wolgograder D. J. Kennedy einstellten und plötzlich waren "Rödl Riesen" beim Stand von 34 : 30 für Ludwigsburg (16:20 Min) wieder dran. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff kam dann auch Chikoko, der die ersten sechs Trierer Punkte alleine gemacht hatte, wieder zurück. Hatten die Gastgeber nach dem ersten Viertel noch mit 13 Punkten geführt, beim Halbzeitstand (42 : 36) waren es nur noch sechs.

Und die Trierer hatten nun Lunte gewittert, sahen, dass sie trotz des grottenschlechten Einstiegs in diese Begegnung durchaus noch keine Veranlassung hatten, die Partie frühzeitig her zu schenken. Es entwickelte sich nun eine offene Partie, in der die Rödl-Truppe es sogar schaffte, den Vorsprung der Ludwigsburger nicht nur wett zu machen, sondern selbst zum ersten Mal im dritten Viertel in Führung zu gehen. Beim 58 : 57 nach 30 Minuten war jedenfalls für ein hoch spannendes Schluss-Viertel gesorgt.

Die beiden Teams lieferten sich in der Folge ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit offenem Visier. Die Führung wechselte ständig, bei der TBB legten vor allem Vitalis Chikoko und Marko Lukovic in der Schlussphase der Begegnung eine beeindruckende Vorstellung an den Tag. Beim Stand von 64 : 62 ließen die TBB‘ler den "Riesen" zweimal leichtfertig die zweite Chance. Ludwigsburg zog auf vier Punkte davon.

1:02 Minuten vor Schluss brachte Ricky Harris seine Farben auf 66 : 68 heran, Lukovics Dreier zwanzig Sekunden vor Schluss bedeutete: die TBB ist bis auf einen Punkt dran. Doch zu einem ähnlich spektakulären Happy End wie gegen Bremerhaven reichte es nicht mehr. D J Kennedys Freiwürfe in den letzten Sekunden reichten zum knappen Sieg.