Basketball: Trierer Gladiators gewinnen Auswärtsspiel in Köln mit 83:76

Basketball: Trierer Gladiators gewinnen Auswärtsspiel in Köln mit 83:76

So kann man mal in eine Saison starten: Basketball-Zweitligist Gladiators Trier hat sein erstes Spiel bei den Rheinstars Köln am Sonntagnachmittag mit 83:76 gewonnen. Am Ende feiern Fans und Spieler mit einem alten Bekannten.

Am Ende ist es einer, der eigentlich gar nicht mehr zu den Römerstrom Gladiators Trier gehört, aber trotzdem plötzlich mittendrin ist zwischen Fans und Spielern: Marian Dahlem, vor der Saison zu Drittligist Bayer Giants Leverkusen gewechselt, schaut sich das Auswärtsspiel der Gladiators Trier am Sonntagnachmittag in der LanxessArena in der ersten Reihe an und steht kurz nach Spielende im Fanblock und gibt den Vorsänger für die obligatorische Humba - danach feiert alles in Grün und Weiß. Denn nach einem richtig starken Auftritt haben die Gladiators am Sonntag in der nur spärlich gefüllten Kölner Riesenhalle (1500 Zuschauer) ihren Saisonauftakt mit 83:76 (39:42) gewonnen.

Es ist Neuzugang Ryan Nicholas, der nach wenigen Minuten die ersten Punkte für Trier in den Kölner Korb legt (2:2). Trier ist von Beginn an im Spiel, die Größenvorteile durch Kölns Dennis Heinzmann (2,16 Meter) und den früheren Trierer Andi Wenzl (2,10) beeindrucken die deutlich kleiner aufgestellten Gäste nicht. Zwar sorgt Kölns Alex Foster in der Offensive immer wieder mit starken Aktionen für Punkte, doch Trier antwortet als Team. Gleich sechs Spieler punkten im ersten Viertel. Einer davon ist der starke luxemburgische Neuzugang Thomas Grün - er setzt mit einem Dreier den Schlusspunkt auf das erste Viertel (16:16).

Zu Beginn des zweiten Viertels kommt Köln auf. Zieht durch Neuzugang Hewitt zeitweise auf acht Punkte davon (23:31). Erst nach einer Auszeit von Trainer Marco van den Berg kommen die Gladiatoren zurück. Angeführt von den US-Amerikaner Nicholas und Jack Eggleston verringern die Gäste den Rückstand bis zur Halbzeit auf drei Punkte (39:42).

In der zweiten Halbzeit bleiben beide Teams ebenbürtig. Doch was Trier dann im letzten Viertel zeigt, ist einfach nur stark. Der bärenstarke Sebastian Herrera trifft plötzlich aus allen Lagen und sorgt dafür, dass die Moselstädter das Spiel drehen. Sie treffen von außen und verteidigen sehr aggressiv. Köln hat am Ende keine Lösung mehr und verliert verdient. Danach steigt die eingangs beschriebene Trierer Party.

Statistik: Nicholas 17, Eggelston 12, Schmitz 7, Spearman 8, Joos 0, Herrera 15, Grün 7, Smit 11, Dietz 6 - Beste Werfer Köln: Wenzl 18, Foster 12 - Zuschauer: 1489

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