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Basketball: Trierer Nachwuchs muss für erste Liga zahlen

Basketball: Trierer Nachwuchs muss für erste Liga zahlen

Die U 19 der Trierer Basketballer ist bei dem Versuch gescheitert, die Zugehörigkeit zur Nachwuchsbasketball-Bundesliga auf sportlichem Weg zu sichern. Beim Qualifikationsturnier in Recklinghausen landeten die Moselaner nur auf dem dritten Rang.

Zur direkten Wiederaufnahme in die Liga war Platz eins erforderlich, bei insgesamt drei Turnieren kamen auch noch die besten Zweiten weiter.
Beides war für die Mannschaft, die bereits mit dem Kader der kommenden Saison antrat, nicht zu erreichen. Ein Grund dafür war nach Ansicht von Trainer Adam Radomirovic der Ausfall von Max Befort (2,02 Meter), einem von ohnehin nur zwei Brettspielern, die dem Team angehören.
Schon der Auftakt ging daneben, denn gegen Chemnitz setzte es eine 58:68 (27:36)-Niederlage. 20 Offensivrebounds für Chemnitz und die schwache Trierer Freiwurfquote (15/30) waren ausschlaggebend.
Beim zweiten Auftritt gegen die Gastgeber Ruhr Metropol Baskets war ebenfalls nichts zu holen. "Vier Spieler mit mehr als zwei Meter Körpergröße und mit etwa 100 Kilogramm Gewicht verdeutlichen unsere Probleme", so Radomirovic. Seine Spieler versuchten die körperlichen Nachteile mit hohem Einsatz wettzumachen, bezahlten diese einzig mögliche Gegenwehr mit dem Ausschluss von drei Spielern mit Foulhöchstzahl. Am Ende stand ein 86:103 (43:55) zu Buche.
Mit Langen wartete dann ein Gegner, der eine ähnliche Mannschaftsstruktur aufweist wie die TBB. Jetzt zeigte sich, dass in Normalbesetzung mehr möglich gewesen wäre. Gegen die schnellen Hessen siegte Trier, das ebenfalls auf Tempobasketball setzt, mit 82:61 (40:25). Bester Werfer der TBB war Antony Wiggins mit 46 Punkten. Es folgten Luca Breu, Eric Leonhardt (je 27) und Marian Dahlem (25 Punkte).
Die Teilnahme an der NBBL in der kommenden Saison muss sich die TBB nun mit 5000 Euro erkaufen, da Bundesligisten zur Teilnahme an der höchsten Spielklasse verpflichtet sind (der TV berichtete darüber). wir