Schiedsrichter-Bewertung: Bayerns Lucic kritisiert BBL

Schiedsrichter-Bewertung : Bayerns Lucic kritisiert BBL

Bayern Münchens Basketballer Vladimir Lucic hat die Liga-Verantwortlichen für ihr Vorgehen im Playoff-Finale kritisiert.

Die BBL hatte zwei spielentscheidenden Aktionen mit Lucic aus Partie Nummer eins gegen ALBA Berlin analysiert und danach öffentlich erklärt, dass die Schiedsrichter jeweils Fehlentscheidungen zugunsten der Münchner getroffen haben. „Ich glaube, dass es ein Fehler der Liga und recht schwach war, direkt nach dem Spiel eine Analyse eben nur dieser Situationen aus einem hektischen Spiel mit vielen diskutablen Pfiffen auch gegen uns auf den Social-Media-Kanälen zu bringen“, sagt Lucic dem Magazin „BIG - Basketball in Deutschland“.

Die BBL hatte auf ihrer Internetseite in einem Video Szenen von Schiedsrichter-Ausbilder Winfried Gintschel bewerten lassen. Der „Pfiff der Woche“ ist eine feste Rubrik der Liga.

Die Bayern hatten die Partie gewonnen und die Endspielserie 3:0 für sich entschieden. Der 30-jährige Serbe Lucic findet, dass durch die BBL-Stellungnahme die Stimmung im zweiten Spiel in Berlin aufgeheizt wurde. „Das hat die ganze Angelegenheit deutlich verschärft und vor allem den Druck auf die Schiedsrichter massiv erhöht. Dabei sind die deutschen Schiedsrichter wirklich gut, einige von ihnen gehören zu den besten Unparteiischen in Europa“, sagte Lucic.

Er wurde in der Hauptstadt heftig ausgepfiffen, war aber dennoch einer der entscheidenden Akteure. Die Bedingungen hätten dem Belgrader wenig ausgemacht. „Ich bin Derbys von Partizan gegen Roter Stern gewohnt, da geht es teilweise noch viel heftiger zur Sache.“

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