BBL-Trainer glauben an Meister mit B

Berlin (dpa) · Der kommende deutsche Basketball-Meister beginnt nach Ansicht der Club-Verantwortlichen mit B. In einer dpa-Umfrage vor dem Saisonstart nannten fast alle Trainer und Manager der 18 Vereine die Brose Baskets aus Bamberg, Bayern München oder ALBA Berlin als heißeste Kandidaten.

Dabei schnitten die Hauptstädter mit zehn Nennungen am besten ab, an den vierten Bamberger Coup in Serie glauben neun sportliche Leiter. Auf die Bayern entfielen ebenfalls neun Nennungen. Einzig Igor Perovic, Trainer der Walter Tigers Tübingen, rechnet fest mit einem Außenseitererfolg von Vizemeister ratiopharm Ulm: „Die Mannschaft schwebt immer noch auf Wolke sieben, ist hervorragend eingespielt und hat sich mit guten Spielern verstärkt. Der Basketball-Boom unterstützt das gesamte Umfeld.“

Während sich mehrere Trainer nicht zwischen den drei Topclubs entscheiden konnten, sieht Henrik Rödl von TBB Trier neben dem Spitzentrio sogar noch Ulm, die Artland Dragons, EWE Baskets Oldenburg und die s.Oliver Baskets aus Würzburg im Favoritenkreis. „Das Titelrennen ist so offen wie nie“, sagte Rödl. Auch Bayern-Coach Yannis Christopoulos erwartet keinen Alleingang des Trios.

Wie der Bamberger Trainer Chris Fleming, dem die Chancen der Baskets „gefallen“, wollte sich auch Marco Baldi nicht genau festlegen. „Die Favoritenrollen sind allerdings klar: Bayern München hat ein Team hingestellt, wie es in Deutschland nicht ansatzweise gegeben hat. Und wir haben Bamberg, das zweimal in Folge das Double gewonnen hat“, sagte der Geschäftsführer von ALBA Berlin.

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