Der Mann für einen Monat verlängert bis zum Saisonende

Der Mann für einen Monat verlängert bis zum Saisonende

Aufbauspieler Kwadzo Ahelegbe hat seinen Vertrag beim Basketball-Zweitligisten Gladiators Trier bis zum Saisonende verlängert (inklusive möglicher Play-offs). Mit seinem neuen Team hat der 27-Jährige ein klares Ziel.

Trier. Kwadzo Ahelegbe ist kein Mann für einen Monat mehr: Der 27-jährige Aufbauspieler der Gladiators Trier hat seinen ursprünglich auf Januar begrenzten Vertrag beim Basketball-Zweitligisten bis zum Saisonende verlängert und steht dem Verein somit auch bei einem möglichen Einzug in die Play-offs zur Verfügung - das hat der Verein am Mittwoch verkündet. Der erfahrene US-Amerikaner war Ende Dezember zum Team von Trainer Marco van den Berg gestoßen und hatte mit durchschnittlich 15,5 Punkten und 4,3 Assists pro Spiel wesentlichen Anteil an den drei Januar-Heimsiegen gegen Paderborn, Leverkusen und Chemnitz. "Kwadzo ist ein echter Führungsspieler. Genau so einer hat uns bei einigen knappen Niederlagen in der Hinrunde gefehlt", sagt Coach van den Berg, "es ist so wichtig für uns, dass er weiter bei uns bleibt".
Dass Ahelegbe in Trier bleiben kann, hat nach Aussage von Gladiators-Manager Michael Lang vor allen Dingen mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Aufbauspieler Alexander Engel zu tun. Der 22-Jährige hat sich erneut an der Hand verletzt und wird bis Saisonende kein Spiel mehr für die Römerstädter absolvieren (der TV berichtete). Lang erklärt: "Durch die Verletzung von Alexander und die damit verbundene Übernahme der anfallenden Spielerkosten durch die Berufsgenossenschaft sind keine zusätzlichen Gelder von außen nötig, um Kwadzos Gehalt zu stemmen." In den ersten vier Wochen war Ahelegbes Gehalt durch zusätzliche Sponsorengelder finanziert worden. Da sich Engel zur Behandlung in die Heimat begeben hat, kann Ahelegbe auch dessen Wohnung übernehmen.
Ahelegbe selbst ist am Mittwoch sichtlich erfreut über die Verlängerung seines Vertrages. "Es ist ein schönes Gefühl gebraucht zu werden und das Vertrauen des Trainers zu spüren", sagt der frühere Bundesligaspieler. "Klar, wir müssen nun erstmal von Woche zu Woche sehen, aber ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser talentierten, jungen Truppe die Play-offs erreichen können."
Am Sonntag (17.30 Uhr/Arena Trier) treffen die Gladiators Trier zu Hause auf Play-off-Konkurrent Heidelberg.