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Dolphins Trier: Hammer-Aufgabe in Erfurt

Trier/Erfurt : Dolphins: Schwerste Aufgabe mit besonderem Reiz

(AF) Für Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan ist es das „leichteste Spiel der Saison“. Am Sonntag geht es für sein Team in die thüringische Hauptstadt Erfurt (14.30 Uhr, Riethsporthalle). Zum Spitzenspiel – Tabellenführer Thuringia Bulls gegen den Tabellenvierten aus Trier.

Aber die Rollen sind vor der Partie klar verteilt: Alles andere als ein Heimsieg wäre eine ganz dicke Überraschung. Die Thüringer sind in dieser Saison das Maß der Dinge. Nicht nur, weil sie alle Saisonspiele gewonnen, sondern auch wegen der Art und Weise, wie sie die allermeisten Partien dominiert haben. Für die Thuringia Bulls, die normalerweise in Elxleben antreten, ist es allerdings kein „echtes“ Heimspiel. In Erfurt wird ein Doppelevent aus Rollstuhl- und Fußgängerbasketball über die Bühne gehen. Nach dem RBBL-Spiel geht es mit dem Pro-B-Spiel Erfurt gegen Coburg weiter. „Wir sind Favorit und das wollen wir in ungewohnter Umgebung zeigen, bevor es dann in eine einwöchige Spielpause geht“, so wird Bulls-Teamchef Michael Engel auf der Homepage des Clubs zitiert.

Die Dolphins wollen sich in Thüringen besser präsentieren als im Heimspiel. „Das Hinspiel ging leider ganz deutlich verloren. Dort haben wir aber auch nicht gezeigt, was in uns steckt“, sagt Dolphins-Spieler Ryan Wright „Das passiert uns nicht noch einmal. Wir gehen jetzt nach den erfolgreichen und auch schweren Spielen mit gestärkter Brust in dieses Spiel und versuchen, die favorisierten Thuringia Bulls möglichst lange zu ärgern. Wenn wir in der Offensive einen Glanztag erwischen, sehe ich nicht, warum wir das Spiel nicht auch glücklich gewinnen könnten.“ Offensiv sind die Thuringia Bulls noch durch die Verletzung ihres überragenden Werfers Matt Scott geschwächt, der im Hinspiel gegen die Dolphins Trier alleine im ersten Viertel 34 Punkte gemacht hatte. Co-Trainer und Spieler Frank Doesken wird in Erfurt nicht mit von der Partie sein, auch der Einsatz von „Co“ Andi Ebertz ist fraglich. „Wir sind klarer Außenseiter, und es wäre wirklich eine Sensation, wenn wir Punkte mit zurück an die Mosel nehmen würden“, sagt Passiwan.