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Das wichtigste Endspiel von vielen für die Doneck Dolphins Trier

Rollstuhlbasketball : Das wichtigste Endspiel von vielen

Nach vier Wochen Spielpause dürfen die Doneck Dolphins Trier am Samstag (19.2., 16 Uhr) beim Heimspiel gegen Frankfurt im Abstiegskampf wieder auf die Unterstützung der Zuschauer setzen.

(teu) „Eigentlich haben wir nur noch Endspiele“, sagt Dirk Passiwan zum Restprogramm der Doneck Dolphins Trier in der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Aber die Heimpartie am Samstag (19.2, 16 Uhr, Halle am Mäusheckerweg) gegen die ING Skywheelers aus Frankfurt dürfte das wichtigste der verbleibenden fünf Spiele sein. Denn die Frankfurter sind nur zwei Punkte vor Trier Tabellenvorletzter. Das Hinspiel verloren die Dolphins. „Wenn wir es schaffen, mit mehr als 13 Punkten zu gewinnen, haben wir eine gute Chance“, sagt Spielertrainer Passiwan. Dann steht Trier nämlich bei Punktgleichheit im direkten Vergleich mit Frankfurt besser da.

Corona-Fälle im Team und im Umfeld sowie einem für alle Bundesligisten spielfreien Wochenende fehlt den Dolphins die Spielpraxis. Bei der letzten Partie zogen sich die Trierer gegen den amtierenden Deutschen Meister Thuringia Bulls aus der Nähe von Erfurt trotz der 60:90-Niederlage jedoch achtbar aus der Affäre. Zum Vergleich: Frankfurt verlor am vergangenen Wochenende gegen die Thüringer mit 28:103.  In Hamburg mussten sich die Skywheelers allerdings erst in der Verlängerung geschlagen geben.

„Frankfurt hat sich mit dem Australier Kim Robins verstärkt“, erzählt Passiwan. Der 33-Jährige war 2018 WM-Dritter und belegte mit dem australischen Team bei den Paralympics in Tokio den fünften Platz. Passiwan muss dagegen auf seine Frau Nathalie und weiterhin auf Miljan Grujic verzichten. Deshalb freut er sich umso mehr, dass am Samstag wieder Publikum in der Halle am Mäusheckerweg zugelassen ist: „Das merkt man natürlich - gerade in unserer jetzigen Situation.“ Für Zuschauer gilt die 2Gplus-Regeln. Geboosterte Personen sind von der Testpflicht befreit. In der Halle muss dauerhaft eine medizinische Maske getragen werden.