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Dolphins-Niederlage bei Vizemeister Elxleben geht in Ordnung

Rollstuhlbasketball : Dolphins-Niederlage gegen Vizemeister geht in Ordnung

Die dezimierten Doneck Dolphins Trier verlieren bei Vizemeister RSB Thuringia Bulls klar mit 42:91 Punkten.

(teu) Dirk Passiwan wunderte sich, was alles in einen Kleinbus reinpasst. Ein Neunsitzer reichte den Rollstuhlbasketball-Bundesligisten der Doneck Dolphins Trier am Samstag, um zum amtierenden Deutschen Vizemeister RSB Thuringia Bulls ins thüringische Elxleben bei Erfurt zu reisen. Der krankheits- und berufsbedingt auf sieben Spieler dezimierte Kader, Betreuer und die Rollstühle fanden irgendwie Platz. Irgendwie passten am Samstagabend auch die Würfe der Elxlebener Heimmannschaft bei den meisten Würfen in den Korb. Einer Trefferquote von weit über 70 Prozent in den ersten 20 Minuten hatten die Dolphins nichts entgegenzusetzen. Beim Halbzeitstand von 54:17 für die Bulls war die Partie schon weitestgehend gelaufen.

In den ersten acht Minuten konnten die Trierer gut mit den Thüringern mithalten. Correy Rossi erzielte den 8:8 Ausgleich nach 6:24 Minuten Spielzeit. Doch zum Ende des ersten Viertels zog der Vizemeister auf 17:8 davon. Im zweiten Viertel klappte bei den Dolphins nicht allzu viel (9:37).

Zufrieden ist Spielertrainer Passiwan trotz der am Ende klaren 42:91-Niederlage mit der zweiten Halbzeit. Eine dreistellige Punktzahl, wie sie die Thuringia Bulls bei sechs Spielen in der laufenden Saison schon zweimal erzielt hatten, wurde verhindert. Das dritte (12:19) und vierte Viertel (12:19) verliefen ausgeglichener. Lukas Jung, der als einziger mit 1,0 Punkten klassifizierter Spieler der Trierer Rollstuhlbasketballer die vollen 40 Minuten auf dem Platz war, habe gut durchgehalten, so Passiwan.

Der Spielertrainer war mit 16 Punkten bester Schütze der Dolphins, obwohl Bulls Trainer Michael Engel sein Team darauf eingeschworen hatte, den Bundesliga-Topscorer in Schach zu halten. Bei den Thüringern war Kapitän Aliaksandr Halouski mit 23 Punkten und einer Quote von 80 Prozent bester Schütze. Wie gesagt: Passiwan wunderte sich nicht nur, was alles in einen Kleinbus, auch welche Würfe der Bulls in den Korb passten.

RSB Thuringia Bulls - Doneck Dolphins Trier 91:42 (17:8 - 37:9 - 18:13 - 19:12)

Elxleben: Aliaksandr Halouski (23 Punkte), Jordi Ruiz Jordan (18), Joakim Linden (14), Vahid Gholamazad (12), Jens Albrecht (10), Hubert Hager (8), Arie Twigt (6)

Trier: Dirk Passiwan (16 Punkte), Correy Rossi (14), Walter Vlaanderen (6), Deion Green (4), Patrick Dorner (2), Lukas Jung, Svenja Erni